Supply Chain Koordination durch Lieferverträge mit rollierender Mengenflexibilität: Eine Simulationsstudie am Beispiel von Lieferketten der deutschen Automobilindustrie

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Springer Science & Business Media, Mar 29, 2012 - Business & Economics - 384 pages
Die vorliegende Arbeit widmet sich RHF-Verträgen in ihrer Funktion als Koordinationsinstrument zur Dämpfung des Aufschaukeleffektes in industriellen Beschaffungsnetzwerken am Beispiel der Automobilindustrie. Im Mittelpunkt steht die Forschungsfrage, ob und unter welchen Bedingungen mit diesem Vertragstyp eine mehrstufige Lieferkette derart zu koordinieren ist, dass für die beteiligten Wertschöpfungspartner ein Kooperationsnutzen erzielbar ist. Zur experimentellen Beantwortung dieser Frage und daraus abgeleiteter Hypothesen wurde ein System-Dynamics-Simulationsmodell entwickelt, welches den Bullwhip-Effekt in einem mehrstufig rollierenden Planungsprozess einer Automobillieferkette nachbildet. Das Modell berücksichtigt neben der rollierenden Planung weitere typische Prozessmerkmale des Beschaffungsnetzwerkes, insbesondere begrenzte Kapazitäten, dezentrale Entscheidungsregeln, Produktionsglättung, mehrere Produktvarianten, autokorrelierte und fehlerbehaftete Nachfrage sowie Verzögerungen im Material- und Informationsfluss.
 

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Contents

1 Einleitung
1
2 Aufschaukeleffekte und Koordination im industriellen Beschaffungsnetzwerk
15
3 Lieferverträge mit rollierender Mengenflexibilität als Instrument des Supply Chain Management
101
4 Aufbau eines Simulationsmodells für das Design mehrstufiger Lieferverträge mit rollierender Mengenflexibilität
140
5 Durchführung und Auswertung der Simulationsstudie
263
6 Zusammenfassung und Ausblick
333
7 Anhang
343
Literaturverzeichnis
359
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Common terms and phrases

0,1 0,05 Vertragsflexibilität Abbildung Abruf Abrufmenge ALGSCS ALGSMS Anpassung Anwendung aufgrund Aufschaukeleffekt Auslastungen Autokorrelation Automobilindustrie Bedarfs Bedarfsplanung Bedarfsvorschau Beispiel Bewertung Bezug Bullwhip-Effektes definiert Diagramme Discounted Cash Flow DISNEY Durchlaufzeiten dynamischen Effekt Einflussfaktoren ëmax max 0,1 Entscheidungsregeln Ergebnisse Experiment Erhöhung Erwartungswert Fehlerfunktion Fill Rates Flexibilität Flexibilitätsband flussaufwärts fmax folgenden geringer Glättung hoher insbesondere internen Kapazität Kapazitätsbedarf Koordination durch Bedarfstransparenz Koordinationsinstrumente Kunden kurzfristigen Lagerbestand langfristige Lieferabruf Lieferanten Lieferkette Lieferkettentyp Liefernetzwerk Lieferstufe w SL Lieferverträge Lieferzeit logistischen Material Materialbedarfsplanung Materialbestand Materialdurchlaufzeiten Materialfluss MBCS mehrstufigen mittelfristigen mittlerer Bestand Modell modellierten Modellstufe MS CS PS Nachfrage Netzwerk Nominalkapazität normalverteilter Nutzenpotential OEM MS CS Parameter Planbedarfe Planperiode Planung Planungsfehler Planungshorizont Planungsunsicherheit Produktion Produktionsglättung Produktionsplanung Produktionssystems Produktvarianz Prognosefehler RHF-3 ëmax max RHF-Vertrags rollierender Sachnummern Sicherheitsbestand Simulation Simulationsmodell SL in Periode sowie speziell STERMAN Stufe Supply Chain Management System System Dynamics Systems TOWILL Variablen Variantenbildung vertraglichen Koordination Vertragsband Wertschöpfung

About the author (2012)

Dr. Jörg Wilke promovierte bei Prof. Dr. Joachim Fischer an der Universität Paderborn. Er ist Beratungsleiter im Bereich Supply Chain Management/SAP Business Consulting.

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