"Switch-over"- und "Subject-to-tax-Klauseln" in deutschen Doppelbesteuerungsabkommen

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GRIN Verlag, 2007 - 30 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultat), Veranstaltung: Seminar Internationales Steuerrecht, 24 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Da die Steuerrechtsysteme der einzelnen Staaten nicht aufeinander abgestimmt sind, kommt es bei zunehmender Internationalisierung der Unternehmen immer haufiger zu Doppelbesteuerungen. Dies erfordert immer detailliertere nationale Regelungen insbeson-dere aber auch abkommensrechtliche Vereinbarungen zwischen den Staaten in so genann-ten Doppelbesteuerungsabkommen (DBA). Hauptziel derartiger Abkommen ist, eine Dop-pelbesteuerung des Steuerpflichtigen zu vermeiden. Jedoch haben DBA, wie jedes nationa-le Steuerrecht auch, Gesetzeslucken bzw. Ausnahmen durch die in manchen Fallen statt der eigentlich erwunschten Vermeidung der Doppelbesteuerung das Phanomen einer dop-pelten Nichtbesteuerung auftreten kann. Von einer doppelten Nichtbesteuerung spricht man immer dann, wenn bestimmte Einkunfte oder Vermogenswerte aufgrund des Ab-kommens bzw. innerstaatlichen Rechts in beiden Staaten nicht besteuert werden und folg-lich ganzlich unbesteuert bleiben. In diesem Fall spricht man von sog. weissen Einkunf-ten." Diese fur die betroffenen Staaten meistens unerwunschte Wirkung tritt vor allem dann auf, wenn in einem oder beiden der Vertragsstaaten - wie auch in Deutschland ublich - die Vermeidung der Doppelbesteuerung nach der Freistellungsmethode erfolgt. Da diese Steuerarbitragen immer ofter von Steuerpflichtigen systematisch ausgenutzt werden, ent-halten bereits zahlreiche deutsche DBA, aber auch nationale Gesetzestexte Regelungen, die darauf abzielen, keine zusatzlichen Steuerlucken entstehen zu lassen. Im Rahmen dieser Arbeit werden zunachst die Entstehung und Ursachen der doppelten Nichtbesteuerung erlautert, anschliessend die Methoden zur Vermeidung der dop
 

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34d EStG 50d Abs Abkommen abkommensrechtliche Absatz Anrechnungsmethode Anwendung der Anrechnungsmethode Anwendungsbereich aufgrund Ausland Auslegung der Quellendefinition Becker/Höppner/Grotherr/Kroppen Besteuerung berechtigte Staat Besteuerung im Quellenstaat BGBl BMF-Schreiben BStBl BT-Drucks DBA enthalten DBA Großbritannien 1964/70 DBA Neuseeland DBA USA DBA-Kanada Debatin/Wassermeyer Derartige Klauseln deutschen Abkommenspolitik deutschen DBA deutschen Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland ansässige Doppelbesteuerung doppelten Nichtbesteuerung DStRE Einkünfte aus nichtselbständiger Einkünfte oder Vermögen Einkünfte oder Vermögenswerte Einkunftsart Einordnungskonflikte EStG Fach 3 Gr Finanzgerichts Finanzverwaltung Formulierung Freistellungsmethode GRIN Verlag Grotherr grundsätzlich innerstaatlichen Recht Internationales Steuerrecht IStR Jamaika Kanada Malaysia Methoden zur Vermeidung Namibia Neuseeland nichtselbständiger Arbeit OFD Frankfurt/Main OFD Koblenz Personen zugerechnet Petereit Qualifikations Qualifikationskonflikt Quellenbestimmung Quellendefinition als Rückfallklausel Quellenstaat Quellenstaat nicht besteuert Regelungen Remittance-Base-Klausel Schlussprotokoll Sondervergütungen Steuer Steuerbefreiung Steuerfreistellung Steuerpflichtige Steuerrecht Subject-to-tax-Klausel Switch-over-Klausel Trinidad und Tobago unbesteuert unterschiedliche Urteil Vereinigte Arabische Emirate Vermeidung der Doppelbesteuerung Vermeidung der doppelten Verständigungsverfahren Vertragsstaaten Weggenmann Weiße Einkünfte Wohnsitzstaat

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Page 4 - Im Sinne dieses Absatzes gelten Gewinne oder Einkünfte einer in der BRD ansässigen Person als aus Quellen in den Vereinigten Staaten stammend, wenn sie in Übereinstimmung mit diesem Abkommen in den Vereinigten Staaten besteuert werden.
Page 4 - Neuseeland (Art. 23 Abs. 3), Norwegen (Art. 23 Abs. 3), Schweden (Art. 23 Abs.

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