Systematische Beobachtung

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,5, Padagogische Hochschule Heidelberg (Erziehungswissenschaft), 12 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Beobachtung wird im allgemeinen als die "ursprunglichste" Datenerhebungstechnik betrachtet, denn hier wird die Nahe zu alltaglichen Techniken zur Erlangung von Informationen besonders deutlich. Ein Ubergang von der alltaglichen "naiven" Beobachtung zur wissenschaftlichen Beobachtung erfolgt dadurch, dass das Verfahren der Beobachtung kontrolliert und systematisch ablauft. "Beobachtung ist die planmaige Erfassung sinnlich wahrnehmbarer Tatbestande, wobei der Forscher dem Untersuchungsobjekt gegenuber eine rezeptive Haltung einnimmt. Durch diese rezeptive Haltung unterscheidet sich die Beobachtung sowohl vom Interview wie auch vom Experiment, indem namlich darauf verzichtet wird, durch verbale und andere Reize die erwunschten Reaktionen hervorrufen." (SCHEUCH, 1958, S. 210) Der Unterschied zur alltaglichen Beobachtung besteht nicht in der Art und Weise des Beobachtens, sondern vielmehr im Beweggrund des Beobachtens. "Wahrend alltagliches Beobachten der Orientierung der Akteure in der Welt dient, ist das Ziel der wissenschaftlichen Beobachtung die Beschreibung bzw. Rekonstruktion sozialer Wirklichkeit vor dem Hintergrund einer leitenden Forschungsfrage." (ATTESLANDER, 1995, S. 87) Ein weiterer Unterschied ist die Anwendung systematischer Verfahrensweisen, wahrend die alltagliche Beobachtung eher unreflektiert ablauft. Das Ziel solch einer wissenschaftlichen Beobachtung ist es weiterhin, ihre Ergebnisse einer wissenschaftlichen Diskussion zu unterziehen, das heit sie ist "wiederholten Prufungen und Kontrollen hinsichtlich der Gultigkeit, Zuverlassigkeit und Genauigkeit unterworfen" (KONIG, 1972, S. 77) In der Soziologie findet die Beobachtung allerdings eher selten Anwendung. Darauf weist Jurgen Fiedrichs, mit der Begrundung, "dass die B
 

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1.4 Die Beobachtung 2.2 Beobachtungseinheit 2.3 Beobachter/Beobachtete 3.2 Offene Beobachtung/verdeckte 3.5 Fremdbeobachtung/Selbstbeobachtung 5.3 Reaktiver Effekt 6.1 Die Interaktionsanalyse 6.1.1 Anwendungsbeispiel alltäglichen Beobachtung Anwendung Anwendungsbeispiel der balesschen ATTESLANDER Aufgabenbereich Aufsicht BALES balesschen Interaktionsanalyse Befragung und Beobachtung Beispiel einer teilnehmenden Beobachter notiert beobachteten Personen Beobachtung 2.1 Beobachtungsfeld Diskrepanz zwischen Befragung empirischen Sozialforschung Erbittet Vorschläge Ethnologen Forscher FRIEDRICHS/LÜDTKE gebe dem Fahrzeuglenker Gefühle oder Wünsche Geschichte der Beobachtung grün auf Rot Gruppenmitglied heißt http://www.grin.com Interaktion JAHODA/DEUTSCH/COOK Kategorien künstlichen Beobachtung MAYNTZ/HOLM/HÜBNER Methode der Beobachtung Methoden für Pädagogen möglich muss Nachteile Nadine Zunker Systematische negative Reaktionen nicht-teilnehmenden Beobachtung nimmt passiv Notieren offen verdeckt offen offene Beobachtung Offene Beobachtung/verdeckte Beobachtung Partizipationsgrad positive Reaktionen qualitativ orientierte Beobachtung quantitativ orientierten Rot wechselt Sozialemotionaler Bereich sozialen Verhaltens Sozialforschung Sozialwissenschaft Soziologie Street Comer Society strukturierten Beobachtung teilnehmenden Beobachtung teilnehmenden bzw Unterschied Untersuchung verdeckt offen verdeckt verdeckten Beobachtung Versuche der Beantwortung verteidigt oder behauptet Werkstücke wissenschaftlichen Beobachtung wobei Autonomie Zeigt Antagonismus Zunker Systematische Beobachtung

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