TV-Serien ALS Megamovies

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Diplomica Verlag, 2007 - 138 pages
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Der amerikanische Markt der TV-Serien befindet sich in einer stetigen Entwicklung. In den letzten Jahren ist zu beobachten, dass immer h ufiger sehr aufwendig produzierte und dramaturgisch komplexe Serien zur Prime Time der US-Amerikanischen Networks und Sender ausgestrahlt werden. Es sind Serien wie Lost, 24, Battlestar Galactica, Alias oder Enterprise, deren Erfolg nicht nur auf dem gr eren Budget allein beruhen kann. Diese Serien sind der aktuelle Zwischenstand einer Entwicklung, die durch Serien wie Twin Peaks, X-Files oder Star Trek wesentlich vorangetrieben wurde. Sie unterscheiden sich wesentlich in Bild sthetik, Dramaturgie und Charakterensemble von konventionellen Serientypen wie der Series mit ihrer abgeschlossenen Episodenhandlung, der Serial mit ihrer miteinander verbundenen Handlungsstr ngen oder dem Endlosmodell der Soap Opera. Die Serien des untersuchten neuen Typus sind komplexer und kombinieren dabei konventionelle Erz hlmodelle, um dem Zuschauer etwas Gr eres anzubieten: Jede Episode ist Teil einer riesigen bergeordneten Handlung und wirkt wie ein Kapitel eines berdimensionierten Films, eines Megamovies." Mit jeder Staffel scheint die Serie ihrem vermeintlichen Ende n her zu r cken. Diese Arbeit untersucht die Serie Lost als Beispiel dieser Megamovies, stellt die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale heraus und vergleicht sie mit konventionell erz hlten Serien u.a. in Dramaturgie, Bild sthetik, Genre, Figuren und Handlungsstr ngen. Vertreter der konventionellen Serien sind C.S.I. New York als Series, Gilmore Girls als Serial und Dallas als Beispiel der Prime Time Soap. Die Arbeit bezieht aktuelle Produktionsentwicklungen in den USA mit ein. Ebenso wird auf hnlichkeiten zu der Entwicklung des postmodernen Films im Kino hingewiesen.
 

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