Tagebuchliteratur: James Boswell in Preußen: Berlin von der Residenzstadt zur Hauptstadt

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GRIN Verlag, 2007 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Universitat Potsdam (Germanistik), Veranstaltung: Hauptseminar Literaturwissenschaft (Facherubergreifend: Hauptseminar Geschichte), 6 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Seminararbeit zu einem facherubergreifendnem Hauptseminar der Facher Germanistische Literaturwissenschaft und Geschichte, Abstract: James Boswell, ein junger Schotte von Rang, war sein Leben lang an den bedeutendsten Personlichkeiten seiner Zeit interessiert. Er hatte es sich zum Ziel gemacht, die Leute, die er bewunderte, kennen zu lernen. Er erlangte eine Art personlichen Ruhm durch diese Bekanntschaften, wie er selbst in seinem Tagebuch einmal schreibt. Er wollte dadurch bedeutender werden. Bemerkenswert sind der Eifer und Elan, mit denen er im Allgemeinen sein Ziel umzusetzen wusste. Boswell zahlte zu seinen Bekanntschaften Namen wie Rousseau und Voltaire und hatte eine enge Beziehung zu Samuel Johnson, dem wohl grossten englischen Schriftsteller der zweiten Halfe des 18. Jahrhunderts. Diese Freundschaft verschaffte Boswell letztlich eine eigene Beruhmtheit: zunachst durch die Veroffentlichung der Berichte uber seine Reise mit Johnson und schliesslich die Biographie Samuel Johnsons, durch die Boswell uber sein Leben hinaus beruhmt wurde. Eine der fur Boswell wichtigsten Bekanntschaften machte er jedoch nie: Friedrich II. von Preussen, der Grosse. Dieser hatte alles, was ihn als Personlichkeit in Boswells Augen begehrenswert machte. Erstens war er adelig, von hochstem Rang und Status. Weiter war Friedrich II. ein bedeutender Herrscher und Kriegsfuhrer, der sich schon fruh einen Namen gemacht hatte. Und schliesslich hatte er eine Eigenschaft, die fur Boswell unwiderstehlich war: Friedrich der Grosse war der Philosoph von Sanssouci, von Kunst begeistert und an Wissenschaft interessiert. Boswell litt sehr an der Niederlage, diesen bedeutenden Mann nie gesprochen zu haben. Im Folgenden s"
 

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