Talleyrand: Virtuose der Macht 1754-1838

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C.H.Beck, Feb 12, 2013 - Biography & Autobiography - 384 pages
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«Die Sprache ist dem Menschen gegeben, um seine Gedanken zu verbergen» – so ließ der wohl berühmteste Diplomat der Weltgeschichte einmal den spanischen Gesandten wissen, als dieser ihn an ein nicht eingehaltenes Versprechen erinnerte. Johannes Willms geht in seinem neuen Buch dem rätselhaften Genie jenes Mannes nach, der es mit unnachahmlicher Geschmeidigkeit verstand, in sechs verschiedenen Regimen sechsmal eine führende Rolle einzunehmen und das vollständig besiegte Frankreich ohne die geringste Gebietsabtretung durch den Wiener Kongress zu lotsen. Talleyrands Opportunismus mit seinen geradezu mythischen Dimensionen hat ihm bis heute bei den Historikern eine schlechte Presse und heftige moralische Verurteilungen eingetragen. Anders als das gängige Bild vom skrupellosen Verräter portraitiert Willms' neue Biographie Talleyrand erstmals jenseits aller Klischees als Phänotyp seiner Zeit – einer Epoche gewaltiger sozialer und politischer Umbrüche, von der seine hochadlige Gesellschaftsschicht besonders stark betroffen war.
 

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Contents

Vorwort
Zweites Kapitel Der Bischof als Revolutionär
Fünftes Kapitel Ich habe Napoleon geliebt
Sechstes Kapitel Für Frankreich und gegen Napoleon
Siebtes Kapitel Der Anfang vom Ende
Achtes Kapitel Im Kreis der Sieger
Neuntes Kapitel Waterloo
Zehntes Kapitel Le style cest lhomme
Elftes Kapitel Letzte Botschaften
Anhang Anmerkungen
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About the author (2013)

Johannes Willms ist Historiker und Leitender Redakteur der «Süddeutschen Zeitung». Er hat vielbeachtete Werke vor allem zur französischen Geschichte vorgelegt, darunter Biographien Napoleons, Balzacs und Stendhals.

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