Tatbestand Betrug: Historische Entwicklung und aktuelle Rechtslage (2003)

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Jura - Strafrecht, Note: 8 Punkte, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (FB Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Seminar im Strafrecht, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Komplettubersicht der historischen Entwicklung und des aktuellen Diskussionsstandes zum BETRUG, 263 StGB. Inkl. 8 Seiten Vortragsunterlagen., Abstract: Zunachst erwartet den Leser, woher unser heutiger Betrugstatbestand, 263 StGB, kommt. Das historische Kapitel reicht zuruck bis zu den Romern und umfasst etwa 1/4 der Arbeit. Das Hauptaugenmerk liegt auf der aktuellen Rechtslage mit etwa 3/4 Anteilen. Tatbestandmerkmale, Aufbau und Diskussionsstande geben dabei einen umfassenden Uberblick.
 

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Contents

Aktuelle Fassung des Betruges 625 1 Objektiver Tatbestand 7 a Täuschung über Tatsachen
8
b Irrtumserregungunterhaltung
11
Subjektiver Tatbestand
24
Copyright

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Common terms and phrases

anzunehmen Archiv für Strafrecht Arzt/Weber Aufklärungspflicht Auflage BayObLG Betrug und Diebstahl Betrugsfälle bewusst unentgeltlichen Leistung bewusste Selbstschädigung BGHSt Bottke Delikt dolus directus dolus eventualis Dreiecksbetrug Fall falscher Fälschung falsum folglich Franzheim Fremdschädigung Garantenpflicht Garantenstellung Gegenleistung Gegenstand einer Täuschung Getäuschte die Tatsache getäuschte Dritte Gewahrsamswechsel Glasperlenspiel Goltdammer’s Archiv Gribbohm Grundprobleme des Betrugstatbestandes Hauf Herzberg Hillenkamp infolge der Täuschung irrtumsbedingte Irrtumserregung Jura Jura 92 Kindhäuser konkludentem Lackner/Kühl Lager des Geschädigten Lagertheorie Letztlich Liszt/Kaskel LK-Lackner Maurach/Schröder/Maiwald Möglichkeitstheorie muss objektiv Opfer Otto Ranft rechtlich Rechtsordnung Rechtsprechung rechtswidrigen Rengier Rommel Roxin/Schünemann S/S-Cramer Sachbetrug Sache Samson Schaden Schmoller Schröder Soziale Zweckverfehlung sozialen Zweck spricht StGB strafbaren Betrug Strafgesetzbuch Strafrecht Besonderer Teil subjektive Tatbestand Tatbestandsmerkmal Täter Täuschungshandlung Treu und Glauben Trickdiebstahl Tröndle/Fischer umstritten Unterdrückung wahrer Tatsachen unwahre Verfügungsbewusstsein Vermittlungslehren Vermögen Vermögensdelikt Vermögensgefährdung Vermögensminderung Vermögensschaden beim Betrug Vermögensschutz Vermögensverfügung Vermögensvorteil Vorstellung Wahrheit Wahrscheinlichkeitstheorie Wegnahme Wessels/Hillenkamp wirtschaftlichen Vermögensbegriff ZStW

Popular passages

Page 3 - In the collatio legum Mos. et Rom. (viii. 7) Ulpian speaks of a senatusconsult made when Statilius...
Page 18 - Normative Nähetheorie (Lagertheorie): Eine Vermögensverfügung ist dem Geschädigten dann als eigene zuzurechnen, wenn der getäuschte Dritte im Lager des Geschädigten steht und aufgrund seines schon vor der Verfügung bestehenden Näheverhältnisses zum Vermögen des Geschädigten zu der Verfügung imstande war 14 Deutscher/Kömer, JuS 96, 296 (298); Utuuach/Schröder/Maiwald, § 41, Rn.
Page 5 - Betrügereien, die nicht mit besonderer Gefährlichkeit für die Person des Betrogenen und die Allgemeinheit verbunden waren, oder welche die geheiligten Formen des römischen Rechtslebens nicht missbrauchten, schieden entweder als Delikte gänzlich aus oder wurden, wenn sie denn überhaupt sanktioniert wurden, als Diebstahl bestraft . 4.
Page 6 - StGB („Wer in gewinnsüchtiger Absicht das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, dass er durch Vorbringen falscher oder durch Entstellen oder Unterdrückung wahrer Tatsachen einen Irrtum erregt, begeht einen Betrug...
Page 21 - Vermögensbegriff spricht, dass sie durch ihren auf die Person abstellenden subjektiven Ausgangspunkt den Schutzbereich des § 263 StGB über den Vermögensschutz hinaus auf die Dispositionsfreiheit ausdehnt1 ls.
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Page v - Herzberg, Dietrich Konkurrenzverhältnisse zwischen Betrug und Erpressung - BGHSt 23, 294 in: JuS 1972, S. 570ff. (zit: Herzberg, JuS 72, 570) ders. Funktion und Bedeutung des Merkmals »Irrtum« in § 263 StGB, in Goltdammer's Archiv für Strafrecht 1977, S.
Page 4 - Zahlung oder das dolose Ausleihen falscher Maße an den Verkäufer, der daraufhin zu billig verkauft1 . 3.
Page iv - Die Abgrenzung von Betrug und Diebstahl, insbesondere in den Fällen des sogenannten „Dreiecks-Betruges", in: JuS 1977, S.
Page 25 - Hingabe keine solche darstellen sollte („Dem Geschlechtsverkehr kommt für das Recht kein in Geld zu veranschlagender Wert...

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