Tatherrschaftslehren

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Peter Lang, 2009 - Law - 135 pages
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Die heute herrschende Interpretation des 25 StGB stellt f r die T terschaft auf das Kriterium der Tatherrschaft ab. In neueren Arbeiten wird diese Auffassung zunehmend kritisch diskutiert. Dabei wird gerne bersehen, dass es mehrere Varianten dieser Theorie gibt. In diesem Buch werden
die Begr nder der Tatherrschaftslehre ebenso dargestellt wie die heute vertretenen Tatherrschaftslehren in Theorie und Rechtsprechung. Eine Weiterf hrung des Herrschaftsgedankens stellt den Abschluss dar.
 

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Contents

Begründungen der Tatherrschaftslehre
9
IndenHändenHalten
14
Die Theorie von W Gallas Tatbestandsbezogene Tatherrschaft
18
Vollendung und Begrenzung
24
Varianten der Tatherrschaftslehre
33
Herrschaft über den Grund des Erfolgs B Schünemann
35
Gestaltungsherrschaft W Bottke
42
Herrschaft des Zuständigen die frühere Theorie von G Jakobs
46
Funktionalsoziale Tatherrschaft H Otto
63
Unterlassungsherrschaft K H Busse H J Schwab
64
Soziale Tatherrschaft W GroppA Ransiek W Schild 1994 J Schlösser
66
Herrschaft als Ausübung von Macht A Sinn E J Lampe
70
Ganzheitstheorie E Schmidhäuser
73
Objektive Tatherrschaft DM Luzön Pena M Diazy Garcia
74
Normative Tatherrschaft H H Jescheck K Rogall HJ Rudolphi
76
a Nicht tatsächlich beherrschte Werkzeuge
77

Personale Herrschaft U Murntann M Bolowich B Noltenius
48
Herrschaft und Autonomieprinzip Renzikowski
52
Entscheidungsherrschaft M Heinrich
55
Risikoherrschaft S Schneider
60
b Tatherrschaft des Amtsträgers
78
c Normative Organisationsherrschaft
79
Copyright

Common terms and phrases

25 StGB Abstellen Ansatz Begehungsdelikten Begriff Begründung Beherrschbarkeit beherrscht bestimmt Betreffende BGHSt 40 Bloy Bottke Claus Roxin daher Delikten deshalb eigenhändig eigenhändigen Delikte Entscheidung Ergebnis ex ante ex post fahrlässig Fahrlässigkeitsdelikte finalen finalen Handlungslehre Gallas Geschehen Gestaltungsherrschaft Grund des Erfolges Hand Handelnden Handlung Handlungsbegriff Handlungsherrschaft Handlungslehre Handlungsprogramm Handlungsunrecht Heinrich Herrschaft Herzberg Hintermann Hoyer Jakobs kausal Konsequenz Körperbewegung Lampe ZStW 119 lich LK-Schünemann Luzön maßgebend Maurach Mittäter Mittäterschaft mittelbare Täterschaft mittelbarer Täter möglich Murmann müsse normative NStZ objektive objektiven Zurechnung Organisationsherrschaft organisatorischen Machtapparates Person personalen Pflichtdelikte rechtlich Rechtsprechung Renzikowski 1997 Rotsch Roxin schaft Schlösser 2004 Schneider 2003 Schünemann 1971 Sinn sozialen StGB strafrechtlichen Strafsenat subjektive Tatbe Tatbeitrag Tatbestand Tatbestandshandlung tatbestandsmäßigen Erfolg Tatbestandsverwirklichung Tatentschluss Täterbegriff Täterformen Täterlehre Täterwillen Tatherr Tatherrschaft Tatherrschaftslehre tatsächlich Teilnahme Theorie unmittelbar Unterlassen Unterlassungsdelikte Variante der Tatherrschaftslehre Verantwortung Verhalten verwirklicht Vordermann Vorsatz Vorsatzdelikte Welzel Werkzeug wertende Willens Willensherrschaft wirklich Zentralgestalt ZStW zugerechnet zugrunde Zurechnung

About the author (2009)

Der Autor: Wolfgang Schild, geboren 1946, studierte Rechtswissenschaft (Promotion 1967) und Philosophie in Wien, Habilitation 1977 in M nchen. Er ist seit 1977 Professor f r Strafrecht, Strafprozessrecht, Strafrechtsgeschichte und Rechtsphilosophie an der Universit t Bielefeld. Der Autor behandelt im Nomos-Kommentar die gesetzlichen Regelungen von T terschaft und Teilnahme.

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