Tatort Stadion - Wandlung der Zuschauergewalt im Profifußball

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GRIN Verlag, 2011 - 24 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Sonstiges, Note: -, Universitat Passau, Sprache: Deutsch, Abstract: Fussball ist mehr als ein Spiel. Uber den Fussball haben sich ganze Nationen definiert und sich mit ihm identifiziert. Mit Fussball-Ereignissen lassen sich Entwicklungen in Politik und Gesellschaft verknupfen. Fussball ist auch ein globales Phanomen. Weltweit wird das Spiel nach denselben Regeln gespielt und steht jenseits sozialer, politischer oder oko-nomischer Schranken fur alle offen. Dietrich Schulze-Marmeling beschrieb die Konsens-kraft des Fussballs so: Die Sprache des Fussballs ist universell, jeder kennt und beherrscht sie. Fussball vereint den Intellektuellen mit dem Arbeiter, versohnt fur kurze Momente Arm und Reich miteinander und bietet in der sich individualisierenden Welt eines der letzten gemeinsamen Erlebnisse." (Vgl. Schulze-Marmeling, 2000, 9) Das heisst jedoch nicht, dass Fussballstadien eine heile Welt waren. Aggression, Intoleranz und Rassismus sind Teil des Fussballs und eine Herausforderung fur Politik und Gesellschaft. Vor dieser Folie soll zunachst die Entstehungsgeschichte des Fussballs nachgezeichnet werden, wobei immer der Fokus auf die Ursache und Wirkung von Zuschauergewalt liegt. Zunachst wird der zugrundeliegende Gewaltbegriff definiert, um diesen vielschich-tigen Begriff einzugrenzen und ihn als Basis fur die weitere Betrachtung verwenden zu konnen. Parallel zur Weiterentwicklung des Fussballs und der Rahmenbedingungen ver-andern sich auch Zuschauergruppierungen hinsichtlich ihrer Zusammensetzung, Motiva-tion, Identifikation und nicht zuletzt auch in ihrem Bezug zu Gewalt. Diese Entwicklung hat vor allen seit der Weltmeisterschaft 2006 an Dynamik gewonnen, denn wahrend Hooligans sowohl in ihrer Zahl als auch in ihrer Bedeutung immer weiter zuruckgehen, nehmen zunehmend sogenannte Ultra-Gruppierungen ihren Platz im Stadion und in der offentlichen Wahrnehmung ein. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen, n"
 

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