Technik und menschliches Selbstverständnis: Die Problematik der "In-vitro-Befruchtung"

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GRIN Verlag, 2009 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Philosophie - Praktische (Ethik, Asthetik, Kultur, Natur, Recht, ...), Note: 1, Otto-von-Guericke-Universitat Magdeburg (Philosophie), Sprache: Deutsch, Abstract: Es ist zu bezweifeln, dass die Englander Edwards und Steptoe 1978, als sie das erste Kind in vitro zeugten, wussten, welche Handlungsmoglichkeiten sie, einfach durch die neue Verfugbarkeit, also die Erschaffung eines neuen, weil dem Menschen jetzt zuganglichen Gegenstandes, schaffen wurden. Die Technik selber steht nicht ausserhalb jeglichen wertenden Rahmens, sondern ist als menschliche Errungenschaft, als menschlich konstruierter Massstab, der zu Erkenntnisse uber die Welt fuhrt, wie es so schon heisst, immer Teil dieses Rahmens und somit per se nicht wertfrei. Eine erste These lautet demnach: Der technisch zuganglich gemachte und erst geschaffene Gegenstand verfugbarer Embryo" konfrontiert den Menschen mit zwei Fragen. Erstens, was ist es, das wir unter dem Begriff Embryo" klassifizieren. Dies ware eine erkenntnistheoretische Fragestellung. Zweitens stellt sich die Frage, wie wir diesen Gegenstand in unser bestehendes Begriffssystem integrieren - eine moralphilosophische und gesellschaftstheoretische Fragestellung. Zur Erkenntnistheorie ist zum Beispiel die Frage zu stellen, ob wir das, was wir mit dem Begriff Embryo" klassifizieren unter den Oberbegriff Mensch" fallen lassen. Es ist sofort augenscheinlich, dass diese klassifikatorische Entscheidung uber den Umgang mit dem Gegenstand massgeblich entscheidet."
 

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Contents

MEDIZINISCHE GEGENSTANDSBESTIMMUNG DER INVITROBEFRUCHTUNG
3
DREI ARGUMENTATIONSWEGE FÜR DAS SCHICKSAL
11
TECHNIK ALS ERWEITERUNG DER WAHRNEHMUNG
19
LITERATURVERZEICHNIS
27
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