Technische Bildverarbeitung — Maschinelles Sehen

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Springer Berlin Heidelberg, Oct 27, 1995 - Computers - 262 pages
Die digitale Bildverarbeitung gewinnt in wei ten Bereichen der Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. In der Giiterproduktion ist die fortschreiten­ de Automatisierung auf lange Sicht zwingend mit der Integration bild­ verarbeitender Systeme verbunden, urn den steigenden Anforderungen an die FlexibilWit der betrieblichen Prozesse gerecht zu werden und die Sicherung der ProduktqualiUit zu gewahrleisten. Die Bildverarbeitung er­ fordert interdisziplinares Zusammenwirken. Sie nutzt die Technologien verschiedener Wissenschaftsgebiete wie Lichttechnik, Optik, Mikroelek­ tronik, Mikrosystemtechnik und Neuroinformatik. Die technologische Entwicklung der Hard- und Softwarekomponenten bei gleichzeitigem Preisverfall hat dazu gefiihrt, daB die Anzahl wirtschaftlicher Anwen­ dungen rapide zugenommen hat. Der Markt der industriellen Bildverar­ beitung in Deutschland hat sich durch stetiges Umsatzwachstum in der Vergangenheit und unvermindert positive Zukunftsaussichten eigenstan­ dig etablieren konnen. In ahnlicher Weise entwickelt sich die digitale Bildverarbeitung zu einem von jedermann einsetzbaren Werkzeug in der wissenschaftlichen MeBtechnik. Durch zeilen-, flachen- oder sogar volumenhafte Erfas­ sung der MeBdaten wird eine neue Qualitat erreicht, die punktformig messenden Sonden weit uberlegen ist. Eine schier unubersehbare Fulle von Prozessen und MeBgroBen laE.t sich heute mit modernen Visua­ lisierungsverfahren und Halbleitersensoren quantitativ sichtbar machen. Zudem hat sich in den letzten 10 ]ahren das Grundlagenwissen uber di­ gitale Bildverarbeitung so erweitert, daB in vielen Bereichen zuverlassige und robuste Verfahren zur Verfiigung stehen, wo fruher nur empirisches "Probieren" moglich war.

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