Technologische encyklopadie: oder, Alphabetisches handbuch der technologie, der technischen chemie und des machinenwesens, Volume 20

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Page 450 - Nachdem nun durch den Zug alle innerhalb der Grenzen der Figur befindlichen Kettenfäden (ohne Rücksicht auf Bindun» gen) gehoben, dagegen alle übrigen (welche für den bevorstehen den Einschuß Grundfäden darstellen) liegen gelassen sind; so wird durch das Treten eines Trittes darauf abgezielt, Ein Fünftel oder Ein Achtel der Kette zu heben, und Ein anderes Fünftel oder Achtel niederzuziehen. Insofern der hinaufgehende Schaft auch...
Page 446 - ganz gleichmäßig aus (unabhängig von der Gesammt» spannung mittelst des Kettenbaumes), und verhindern also die schlaffe Lage eines jeden, der etwa zufällig länger ist oder durch das geringere Einweben länger wird, als die übrigen. Um die Litzen des Hintergeschirrs vor Verwirrung zu sichern, sind sie in » acht Reihen abgetheilt, welche man durch die spaltförmigen Oeff« nungen eines aus neun Latten gebildeten hölzernen Rostes ! hinabhängen läßt.
Page 426 - Funkte anzeige, wo auf der rechten Seite des Gewebes die Kette, und folglich auch jene, wo der Eintrag oben liegt. Da es jedoch hierbei nur auf die Unterscheidung beider ankommt, so begnügt man sich entweder die Kette allein oder den Eintrag allein zu bezeichnen, sei es durch einen Punkt (bei gewissen Gelegenheiten durch ein Kreuz) in jedem betreffenden Vierecke, sei es durch Ausmalen mit Farbe mittels des Pinsels. Das letztere wird im besonderen dann notwendig, wenn das Muster mehrere Farben enthält,...
Page 409 - Schaft hi n« auf gehen muß, dessen Nnmmer senkrecht über diesem Punkte zu finden ist; daß hingegen ein leeres Quadrat das Hinabgehen des betreffenden Schaftes anzeigt. Es sind, wie man hiernach sieht, die Tritte mit den Schäften dergestalt durch Schnüre zu verbinden, daß durch den gezogen werden Tritt ,> -^ > .^ in...
Page 504 - Flecken u. dgl. mit unvermerkt auslaufenden, gleichsam verwaschenen Enden, und wird erzeugt, indem man die gescherte Kette vor dem Aufbäumen stellenweise färbt. Man umwickelt sie zu diesem Behufe an den Teilen, welche keine Farbe annehmen sollen, mit Papier, dann fest und dicht mit Bindfaden und bringt sie so in den Farbekessel (chinage a la corde).
Page 391 - Schneller« gewicht straff angespannt; die Gesammtheit der Polfäden (die Pole, Polkette) hat für sich einen zweiten Kettenbaum, welcher ein wenig über dem Baume der Stückkette liegt, und mit einem sehr leichten Laufgewichte versehen ist. Indem nämlich die Polkette, damit die Kreuzung entsteht sich Faden für Faden um die Stückkette herumschlingen muß, bedarf sie einer größer« Nachgiebigkeit, welche auf vorstehende Weise erreicht wird.
Page 444 - Theil der Kette ziemlich lang zu nehmen , damit die Hebung, ohne Gefahr für die Haltbarkeit der Kettenfäden, doch bedeutend genug sein kann. Durch den Zug werden die zur Figur gehörigen Kettenfäden aufgehoben, der Einschlagfaden legt sich also unter die
Page 536 - Sainmt bilden soll. Demnach geht über je zwei solche verschiedene Nadeln zusammengenommen die ganze Pole auf, und die geschnittenen Noppenreihen stehen nicht genau auf der nämlichen Linie mit den ungeschnittenen, welche ihre Fortsetzung oder Ergänzung zu bilden scheinen. Wenn kurzer und langer geschnittener Flor neben einander erscheinen, so bedecken diese zusammen entweder die ganze Fläche, oder es kommen nebst ihnen auch noch kurze uugeschnittene Flortheile vor. Im erste...
Page 273 - Echühe einen größern Vorrath von Faden unterbringen, so daß minder oft der mit dem Wechseln der Spulen (Austauschen der leer gewordenen gegen volle) verbundene Zeitverlust eintritt. Die Schütze muß hinreichend Masse (Gewicht) haben, um jederzeit sicher mittelst der ihr nur augenblicklich eingepflanzten Wurf, oder Stoßkraft den Weg durch die ganze Breite der Kette zurückzulegen. Man macht sie deshalb so groß als die Umstände erlauben, ganz besonders aber aus einem spezifisch schweren Material...
Page 536 - Verfahrungsarten erklären sich im •wesentlichen durch folgendes: Ungeschnittene Figur in geschnittenem Grunde, oder umgekehrt, wird erzeugt, indem man wechselweise eine Zugnadel und eine Schneidnadel einlegt, die Jacquardmaschine aber für jede Nadel nur den Teil der Pole heben lässt, welcher eben Samt bilden soll. Demnach geht über je zwei solche verschiedene Nadeln zusammengenommen die ganze Pole auf, und die geschnittenen Noppenreihen stehen nicht genau auf der nämlichen Linie mit den ungeschnittenen,...

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