Technologische encyklopadie: oder, Alphabetisches handbuch der technologie, der technischen chemie und des machinenwesens, Volume 14

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Johann Joseph Ritter von Prechtl
J.G. Cotta, 1846 - Industrial arts
 

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Page 224 - ... oder Baryterde glühen , wenn sie im Gase der Säure erhitzt werden, und zeigen dieselben Verbrennungserscheinungen, welche bei der Verbrennung einfacher Körper stattfinden. Die Verbindung der wasserfreien Säure mit Wasser geschieht unter Entwickelung von viel Wärme; wirft man ein Wenig von der Säure in Wasser, so entsteht ein ähnliches Geräusch, als wenn glühendes Eisen in Wasser getaucht wird; nimmt man nur so viel Wasser als nöthig ist, um das zweite Hydrat zu bilden, so entsteht bei...
Page 224 - Sand von etwa 25° stellen; erwärmt man sie zu rasch, so nimmt sie schnell Gasform an und kann eine Explosion bewirken. Das Gas der wasserfreien Schwefelsäure ist farblos, was man bei der Destillation sehr gut beobachten kann. Reine Kalkerde oder Baryterde glühen , wenn sie im Gase der Säure erhitzt werden, und zeigen dieselben Verbrennungserscheinungen, welche bei der Verbrennung einfacher Körper stattfinden.
Page 240 - Verbrennen des Schwefels hindert. Früher wendete man auch zur kräftigern Kondensation der Gase einen Wasserstrahl an, den man mittelst einer Druckpumpe in die Kammer spritzte, später bediente man sich hierzu des Wasserdampfs, welcher zugleich eine beträchtliche Bewegung und dadurch eine Mengung der Gase bedingt. — Auf der Verbrennungsplatte bleibt saures schwefeis.
Page 624 - Auf dieselbe Weise wird nachher auch die dritte Litze von 4 Drähten gemacht. ES ist nöthig, immer eine von den drei Litzen bedeutend länger zu machen, als die anderen beiden, und man wählt dazu am liebsten die letzte, weil man an ihr dann den Drehschlüssel (Fig.b) und die Nrettchen (Fig.
Page 233 - Stunden müssen aber die Kolben weiß glühen. Darauf werden die Lutirung und die. Vorlagen abgenommen, die Kolben mittelst einer eisernen Kratze entleert, die zersprungenen ausgewechselt und derselbe Pro
Page 241 - Verbrennungsofen. Die Menge des Salpeters, die man dem Schwefel zuseht, ist sehr relativ, sie richtet sich nach dem räumlichen Inhalt der Kammer, nach der Temperatur der Luft; denn je kälter diese, desto mehr ist in der Kammer salpetrige Sänre erforderlich; im Durchschnitt sind 8 bis q"/
Page 224 - Gefäfse, worin man die Mischung macht, zertrümmert werden. Das Rauchen der wasserfreien Säure an der Luft beruht darauf, dafs sie, indem sie sich verflüchtigt und mit dem Wasser der Luft verbindet, ein Hydrat bildet, welches erst bei 326° kocht, also viel weniger flüchtig ist, als die wasserfreie Säure ; aus demselben Grunde bilden sich auch im Anfange der Destillation der wasserfreien Säure aus dem Nordhäuser Vitriolöl im Retortenhalse und in der Vorlage weifse Dämpfe, welche nachher...
Page 239 - Schalen, zündete die Masse an, und verschloß die Thür. Glaubte man, daß die über dem Boden der Kammer einige Zoll hoch stehende verdünnte Säure die gebildete Schwefelsäure verschluckt habe , so wurde die Thür uud die Klappe in der Decke geöffnet, der Wagen herausgezogen, frische Luft hineingelassen, und der Prozeß von Neuem begonnen.
Page 224 - Sandbad stellt, langsam erwärmt wird, um die übergehenden Dämpfe in einer' Flasche, welche man kalt erhält und nachher mit einem gut eingeriebenen Stöpsel verschliefsen kann, verdichtet werden; will man nur eine kleine Quantität darstellen, so kann man diese Operation über einer Spirituslampe vornehmen. Die wasserfreie Schwefelsäure ist eine krystallinische, asbestähnliche, zähe Masse, welche man zwischen den trockenen Fingern wie Wachs kneten skann; bei 18° *) Auszug aus dessen Lehrbuch...
Page 622 - Lächer durch einen Ausschnitt von etwa '| Zoll Weite in Verbindung steht. Diese Verbindung kann durch Stifte aufgehoben 'werden, welche durch gebohrte Löcher von der schmalen Seite...

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