Tempuswandel - Zur Entstehung, Bedeutung und Funktion doppelter Perfektbildungen im Deutschen

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GRIN Verlag, 2007 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Linguistik, Note: 1,0, Universitat Potsdam (Institut fur Germanistik), Veranstaltung: Grammatischer Wandel, 23 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Sprechen, und somit Sprache, ist fur den Menschen eines der wichtigsten Mittel, um seine Grundbedurfnisse befriedigen zu konnen; es hilft ihm, die innere und aussere Welt greifbar und verstandlich zu machen. Deshalb stirbt Sprache an sich nicht aus, sondern wird immer wieder an die kommunikativen Anforderungen der Sprachbenutzer ange-passt, was unweigerlich zum Wandel unterschiedlicher Teilsysteme der Sprache fuhrt . Die Beschaffenheit des Menschen und der Welt bedingen im Zusammenhang damit, dass jede Sprache uber die Moglichkeit verfugt, zeitliche Verhaltnisse und Beziehungen auszudrucken, sei es morphologisch am Verb (d.h. durch Tempora) oder/und durch Ad-verbiale . Der Mensch bewegt sich fortwahrend und unweigerlich in Raum und Zeit; Zeit ist, um mit Kant zu sprechen, [...] eine Bedingung a priori von aller Erscheinung uberhaupt, und zwar die unmittelbare Bedingung der inneren (unserer Seelen) und eben dadurch mittelbar auch der ausseren Erscheinungen." Dies macht naturlich erwartbar, dass auch die sprachlichen Mittel zum Ausdruck von Raum und Zeit einem Wandel unterliegen. Aus den vielfaltigen Moglichkeiten zum Ausdruck von temporalen Verhaltnissen und zeitlicher Situierung im Deutschen soll hier hauptsachlich das Phanomen der doppelten Perfektbildungen herausgegriffen und in Hinblick auf deren Bedeutung und Funktion sowie deren Entstehung untersucht werden. Dabei soll jedoch keineswegs pradisponiert werden, ob bzw. dass diese Konstruktionen einen berechtigten Platz im Tempussystem des Deutschen haben
 

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abgebrochenen Vollendung abgeschlossenen Ereignis resultiert Aktionsart ausdrücken Auxiliars Bedeutung und Funktion Bezug Breuer Christine Porath Deutsche Tempora deutschen Literatursprache Doppelte Perfektbildungen doppelten Perfekt Dorow DPF ausgedrückt einfache Perfekt einfache Plusquamperfekt einfaches Vergangenheitstempus Entstehung der DPF Entwicklung der Perfektkonstruktionen Entwicklung des Perfekts erwähnt Erzählung Fall fekt Form Frnhd Funktion der DPF Funktion doppelter Gegenwart Gegenwartsprache geschriebenen Sprache geschriebenen und gesprochenen gesprochenen Sprache gesprochenen Texten grammatikalisiert GRIN Verlag haben-Perfektkonstruktion Handlung Hennig Hilfsverb Historische Sprachwissenschaft Hundemarke imperfektive Implikatur impliziert Indikativ indirekten Rede insb inwieweit Konditionalsatz Konj konjunktivischen Bereich konnte Konstruktionen Kontext Korpus Litvinov Litvinov/Radčenko nachzeitig Nedjalkov Nübling Objekt Partizip Perfekt und Präteritum perfektive Perfektkonstruktionen im Deutschen Präsens präsentische Bedeutung präteritale Radčenko Referenzpunkt Resultativ Resultativkonstruktionen im Deutschen Sachverhalt Sherebkow Siehe soll Sprachwissenschaft des Deutschen Sprechzeit Tempora der Vorvergangenheit Temporalität in geschriebenen Tempus und Temporalität Tempuswandel transitiven Trier Tübingen Umdeutung Umgangsprache Untersuchung Verb vergessen Vergangenheitstempora verschwunden verstanden verwendet Vorzeitigkeit Zustand des Subjekts Zustandsveränderung

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