Terminologische Fragestellungen in Datenbanken: Datenbanken im Vergleich unter dem Blickwinkel italienischer Terminologien

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Romanistik - Italienische u. Sardische Sprache, Literatur, Landeskunde, Note: 1, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universitat Bonn (Romanisches Seminar), Veranstaltung: Ubungen zu italienischen Fachsprachen, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit versucht anhand terminologischer Fragestellungen, verschiedene europaische Datenbanken zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Dabei sollen die Datenbanken mittels der Anwendung von methodischen Grundlagen und speziell unter dem Blickwinkel italienischer Terminologien, auf ihre Funktionalitat und Problemfelder dargestellt und analysiert werden. Terminologie stellt die grundlegende Voraussetzung des Fachubersetzens dar, dabei spielt der Ruckgriff auf elektronisch gespeicherte Terminologiebestande eine sehr zentrale Rolle. Beim Anfertigen eines Textes oder einer Ubersetzung mit hohen Fachlichkeitsgrad muss der Autor oft mehr als die Halfte seiner Arbeitszeit fur die Recherche der Fachterminologie aufwenden. Als traditionelle Hilfsmittel stehen ihm hierfur in der Regel nur Fachworterbucher zur Verfugung. Diese Art von Quellen tragen aber nicht zu einer schnellen und effizienten Recherche bei, da sie haufig veraltet und fur bestimmte Sachgebiete, besonders fur neue Fachgebiete, nicht verfugbar sind. Die Moglichkeit des Zugriffs auf existierende Terminologiebestande ist deshalb fur den Ubersetzer oder Terminologen ausserst wichtig, denn dies verhilft ihm zu einem ersten Vorschlag einer brauchbaren Ubersetzung. Erst seit Mitte der 80er Jahre wird Terminologie auf PCs verwaltet, so dass auch Ubersetzer in kleineren Organisationsformen und Einzelubersetzer die traditionelle Terminologiearbeit mit Karteikarten oder Wortlisten durch die rechnergestutzte Terminologiearbeit ersetzen konnten. Fur den Benutzer, der mit den Termini eines Fachgebietes umgehen muss, ist es dabei von besonderer Bedeutung, Termini in ei-nem grosseren Zusammenhang prasent
 

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Contents

Einleitung
3
EURODICAUTOM Die Datenbank der Europäischen Kommission
16
BLUTERM Die Bozner Terminologiedatenbank
27
TERMDAT Die Datenbank der Bundeskanzlei
38
Die italienische Terminologie in den Datenbanken
48
Copyright

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Common terms and phrases

Abbildung Abfrage Abkürzungen Aktualisierung Angaben angezeigt anhand Anwendung Arntz/Picht/Mayer 2002 Aufbau aufgeführt ausführlich Ausgangssprache autoritative Quellen Aviolat bank Bedürfnisse Begriff Benennung Benutzer Benutzerfreundlichkeit Benutzerschnittstelle Bereich BISTRO BLUTERM Bundeskanzlei Bundesverwaltung capitale sociale CAUTOM Code daher Darstellung Datenbank EURODICAUTOM Datenbestand Datensammlung Definition deutschen Terminus DICAUTOM Eintragskopf Eintragsstruktur enthalten entsprechenden Entwicklung Ergebnisse Erstellung ersten EU-Kommission EURODI EURODICAU Europäische Akademie Bozen Europäischen Kommission Europäischen Union Fachgebiet gewünschte Terminus große Großrechnern Hitliste Homepage Hyperlinks Inhalt internationale Internet italienische Äquivalent italienischer Terminologien Jahren Kanton Bern komplexe Kontext KÜDES Leitfaden 2002 Lenoch-Klassifikation letzter Zugriff Möglichkeit MultiTerm muss notwendig Nutzer Quellenangaben Recherche Rechtsvergleich Sandrini Schmitz soll sollte sowie Sprachen Sprachzonen Stammkapital stellen Suche Südtirol Synonyme Teilbeständen tenbank TERM TERMDAT TERMDAT-Eintrag Termi Termini terminographischer Terminologiearbeit Terminologiebestände Terminologiebüro Terminologiedatenbank Terminologieverwaltung Terminologieverwaltungssystem Terminologische Fragestellungen terminologische Zusammenarbeit terminologischen Daten terminologischen Datenkategorien terminologischen Eintrag terminologischen Informationen terminologischer Datenelemente Trunkierung Übersetzer Übersetzungsdienst Übersetzungsspeicher Übersichtlichkeit verschiedenen Version Verwaltung weitere wichtigsten Datenkategorien Zuverlässigkeit Zuverlässigkeitscode

Popular passages

Page 8 - Informationen spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle. Neben der Seriosität der Aufmachung bietet sicherlich das fachliche Know-how der Stelle, die für die Seite verantwortlich ist, einen ersten Anhaltspunkt für die Beantwortung der Frage, ob es sich hier um eine zuverlässige, von Fachleuten erarbeitete Terminologie handelt oder ob es eine veraltete ist.
Page 8 - Quellen. Sie ermöglichen es demjenigen, der über Fachkenntnisse verfügt oder auf solche zurückgreifen kann, die Plausibilität der Angaben zu überprüfen. Gleichzeitig bietet die Angabe von Quellen die Möglichkeit der inhaltlichen Vertiefung (Arntz/Picht/Mayer 2002: 254f).
Page 28 - Da in Südtirol die italienische Rechtsordnung die Grundlage bildet, wird zum einen neben der italienischen Rechtssprache der entsprechende deutsche Sprachgebrauch in Südtirol dokumentiert. Zum anderen enthält diese Datenbank...
Page 12 - KÜDES, in denen explizit ein praxisorientierter und auf die Bedürfnisse der Übersetzer zugeschnittener Ansatz verfolgt wird, findet sich eine Unterscheidung zwischen obligatorischen und fakultativen terminologischen Daten sowie Zusatzund Verwaltungsdaten, die sich im Übersetzungsalltag durchaus als realistisch erweist.
Page 18 - EURODICAUTOM bietet in erster Linie Übersetzern und sonstigen Bediensteten der europäischen Institutionen terminologische Entsprechungen in den Amts- bzw. Arbeitssprachen der Europäischen Union: Dänisch...
Page 12 - Für die Ordnung terminologischer Datenbanken ist die Angabe von Fachgebieten von großer Bedeutung; in vielen Datenbanken ist das Fachgebiet eine obligatorische Datenkategorie.
Page 19 - Die Klassifikation besteht derzeit aus 46 Hauptgruppen, die jeweils bis zu 44 Untergruppen aufweisen können. Eine solche Untergruppe stellt beispielsweise der Bereich „Fachsprachen" dar, dem die mnemotechnische Abkürzung LA4 zugeordnet ist.
Page 11 - Er beinhaltet eine große Zahl von terminologischen Informationen, die sich unterschiedlichen Ebenen zuordnen lassen. Es ist daher notwendig, diese Informationen zu ordnen. Ein geeigneter Ansatz hierfür ist die Einteilung in Benennungsbezogene, Begriffsbezogene und Verwaltungsbezogene Datenkategorien. In der ISO-Norm 12620 „Computation aids in terminology — data element dictionary...
Page 4 - PCs verwaltet, so dass auch Übersetzer in kleineren Organisationsformen und Einzelübersetzer die traditionelle Terminologiearbeit mit Karteikarten oder Wortlisten durch die rechnergestützte Terminologiearbeit ersetzen konnten.

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