Tertiärspracherwerb - Ein Überblick

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GRIN Verlag, 2009 - 72 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Sprachwissenschaft / Sprachforschung (fachubergreifend), Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universitat Mainz, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Mehrsprachigkeit des Menschen in unserer heutigen Zeit der Globalisierung und Mobilitat stellt zunehmend die Regel als die Ausnahme dar. Immer mehr Menschen sprechen zwei oder mehr Sprachen und Einsprachigkeit, auch Monolingualismus genannt, ist immer weniger verbreitet. Der Mensch besitzt allgemein die Fahigkeit zur Mehrsprachigkeit, auch als Multilingualismus bezeichnet. Er weist demnach die Fahigkeit auf, sich in mehreren Sprachen, also uber seine Muttersprache L1 und die erste Fremdsprache L2 hinaus, auszudrucken und grundsatzlich viele zu erlernen. Einen Mensch, der uber Wissen in drei oder mehr Fremdsprachen verfugt, bezeichnet man als polyglott. Dabei kann man kollektive und individuelle Mehrsprachigkeit unterscheiden. Bei der kollektiven Mehrsprachigkeit handelt es sich um den Sprachkontakt zwischen und innerhalb von Sprachgemeinschaften, wobei das Phanomen des Code-Switching eine wichtige Rolle spielt. Diese kollektive Mehrsprachigkeit kann man zum Beispiel in Luxemburg mit einer Nationalsprache, Luxemburgisch, und zwei offiziellen Sprachen, Franzosisch und Deutsch, beobachten . Hierbei handelt es sich um eine Triglossie-Situation, welche auf der Grundlage der Diglossie erklart werden kann. Obwohl das Interesse an Studien im Bereich Tertiarspracherwerb in den letzten Jahren immer grosser und das Thema immer aktueller geworden ist, steht die Forschung auf diesem Gebiet erst am Anfang und stutzt sich oftmals auf den Zweitspracherwerb und dessen Erkenntnisse. Als Tertiarspracherwerb wird nach Hufeisen dabei das Erlernen jeder weiteren Fremdsprache nach der Muttersprache L1 und der ersten Fremdsprache L2 eines Menschen bezeichnet. Allgemein wird ein Unterschied zwischen dem unbewussten Erwerb und dem bewussten Erlernen einer Fremdsprache gemacht. Nach Hufeisen finden beide Vorga
 

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Contents

Tertiärspracherwerb
11
Einzelne Studien des Tertiärspracherwerbs und deren Erkenntnisse
23
Schlussbetrachtung
28
Copyright

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Common terms and phrases

acquired affektive Filter Baskenland Baskisch Basque Bausch Bausch et al beeinflusst beiden Sprachen Beispiel besitzt bestimmte bewusst bilingualer Bilingualismus Cenoz Code-Switching complex cross-linguistic influence definiert Deutsch different Ecological Model Einfluss Englisch Eric ersten Fremdsprache L2 Erstspracherwerb Erwachsene Erwerb des Koreanischen Faktorenmodell Foreign Language Fossilisation Fremdsprachenlerner Fremdsprachenunterricht Fremdspracherwerb geht grammatischen große Hammarberg 2001a Hufeisen Ibid individuelle Input Interferenz Japanese Japanisch Jeff Jessner Kinder kognitive Kommunikation Kommunikationssituation Kompetenz Krashens Theorie L1-Erwerb L3-Lerner language shifts learners learning process Lernen einer Tertiärsprache Lernende lernerinternen Faktoren Lernstrategien lernt linguistic Linguistisch Mehrsprachigkeit Mehrsprachigkeitsformen Menschen metalinguistische Bewusstsein Model of Multilinguality Modell monolinguale Motivation multilingual acquisition multilingualism Murphy Muttersprache normalerweise Odlin Phänomen phonologische positive proficiency recency Rickheit Rollen-Funktions-Modell Schüler second language acquisition Sobald sociolinguistic sozialen soziolinguistischen Spanisch spielt Sprachenlernen Spracherwerb Sprachkompetenz Sprachlernstrategien Sprachverfall stark Status der L2 Studie supplier language Teilnehmer Tertiärspracherwerb third language Tonsprache trotzdem typological distance typologische Nähe Umfeld Unterschied wobei Zielsprache Zudem zwei Zweitspracherwerb

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