"The Sandman": Spuren verborgener Zeit im graphischen Erzählen

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GRIN Verlag, 2009 - 48 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe, Note: 1,3, Friedrich-Alexander-Universitat Erlangen-Nurnberg (Theater-, und Medienwissenschaften ITM), Veranstaltung: Hauptseminar "Film und Melancholie," Sprache: Deutsch, Anmerkungen: "Eine sehr eigenstandige und innovative Arbeit auf hohem Reflexionsniveau und mit interessanten Einsichten in die Optionen der Zeitgestaltung." - Kommentar des Dozenten, Abstract: Die Untersuchung von Zeitstrukturen im Film erfreuen sich nicht erst seit Deleuze grossen Interesses. Zeitverlust und Handlungshemmung, der Bruch der Aktionskette, hin zu einem reinen Kino des Betrachtens, das sind zentrale Motive der filmischen Moderne. Fur das Medium der graphischen Literatur gibt es keinerlei entsprechende Untersuchungen, die Forschung am Comic befindet sich noch weitgehend an der Oberflache von Plattituden. Am Beispiel von Neil Gaiman's "The Sandman" kann man aber feststellen, dass viele Kriterien des avantgardistischen Films auch im Comic gefunden werden konnen - wenn auch auf vollig andere Weise. Die zentrale Frage dieser Arbeit ist daher die nach dem Zeitbegriff, mit der sich naturlich jede Beschaftigung mit Comics auseinandersetzen muss. Ziel der hier vorliegenden Untersuchungen ist es jedoch, die Grenzen einer allzu formalistisch-technischen Zeit-Erfassung des Comics aufzuzeigen, und die phanomenologischen Qualitaten von Zeitstrukturen, verstanden als verinnerlichter Bedeutsamkeit, zu illustrieren."
 

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Contents

Position 2 Narration durch Zeitzeichen
23
Abschließende Überlegungen
30
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