Theoduls Gastmahl oder über die Vereinigung der verschiedenen christlichen Religions

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Johann Christian Hermann, 1810 - Christian union - 275 pages
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Page 16 - Und ein jeglicher Geist, der da nicht bekennet, daß Jesus Christus ist in das Fleisch gekommen, der ist nicht von Gott.
Page 57 - Christenheit ist, eintrechtiglich gehalten ist; wer nun daran zweifelt, der thut eben so viel, als glaubt er keine christliche Kirche und verdammt damit nicht allein die ganze heilige christliche Kirche als eine verdammte Ketzerin, sondern auch Christum selbst mit allen Aposteln und Propheten, die diesen , Artikel, da wir sprechen : « Ich glaube eine heilige christliche Kirche« gegründet haben, und gewaltig bezeugt, nemlich Christus (Matth.
Page 76 - Darüber sind etliche so närrisch, daß sie meinen, die Heiligen haben eine Macht oder Gewalt solches zu thun, so sie doch nur Fürbitter sind und alles durch Gott allein gethan wird.
Page 53 - Wir bekennen, daß unter dem Papsttum viel christliches Gutes, ja alles christliche Gut sei. Ich sage, daß unter dem Papst die rechte Christenheit ist, ja der rechte Ausbund der Christenheit und viel frommer, großer Heiliger. Ist denn nun unter dem Papst die Christenheit, so muß sie wahrlich Christi Leib und Glied sein. Ist sie sein Leib, so hat sie den rechten Geist, Evangelium, Glaube, Taufe, Sakrament, Schlüssel, Predigtamt, Gebet, Heilige Schrift und alles, was die Christenheit haben soll....
Page 64 - Papsttum entfernt bin, und wie wenig ich bloß den alten Streit über Tradition und Schrift zu erneuern gedenke. Nur kann ich unmöglich vorsätzlich taub sein, wenn mir das ganze Altertum einmütig zuruft, daß unsre Reformatores, unter dem ihnen so verhaßten Namen Tradition, viel zu viel weggeworfen haben.
Page 72 - Trotz. Wenn man sie als gottlos verwerfe, müsse man sie beibehalten, wenn man sie aber als nöthig befehle, müsse man sie verwerfen. — Der in seiner Schrift über die Messe sagt, daß, wenn ein Concilium beföhle, das Abendmahl unter beiderlei Gestalten zu nehmen, er und seine Schüler nur eine oder gar keine nehmen 125 und alle Die verfluchen würden, welche nach dieser Verordnung beide Gestalten nehmen.
Page 57 - Stund einträchtiglich gegläubet und gehalten: wie das ausweisen der lieben Väter Bücher und Schrift, beide griechischer und lateinischer Sprache, dazu der täglich Brauch und das Werk mit der Erfahrung, bis auf diese Stund...
Page 73 - wo nun solche Stücke noch geblieben sind ,' da ist „ gewiß die Kirche und etliche Heilige blieben, denn „ es sind alles die Ordnung und Früchte Christi, aus...
Page 250 - Des Morgens, so du aus dem Bette fährst, sollst du dich segnen mit dem heiligen Kreuz und sagen: „Das walt' Gott Vater, Sohn und heiliger Geist!
Page 268 - Es muß eine Ordnung in der Christenheit seyN': sie muß ein Haupt haben, diese Ordnung aufrecht zu erhalten. Niemand ist dazu mehr geeignet als der Statthalter Christi, der nach einer ununterbrochenen Forlsetzung den heiligeu Petrus darstellt.

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