Tillichs frühe Christologie: eine Untersuchung zu Offenbarung und Geschichte bei Tillich vor dem Hintergrund seiner Schellingrezeption

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Walter de Gruyter, 2007 - Religion - 462 pages
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Paul Tillich setzt sich von 1909-1912 intensiv mit der Philosophie Friedrich Schellings auseinander. Dieser Prozess mündet in die beiden akademischen Qualifikationsschriften Tillichs. Im Zuge seiner Beschäftigung mit diesem Typus idealistischer Philosophie kristallisieren sich die Grundzüge seiner frühen Christologie heraus, zu deren Explikation sich Tillich derjenigen Kategorien bedient, die auch schon im Zentrum der Christologie Schellings gestanden haben - Offenbarung und Geschichte. Es ist die Aufgabe dieser Studie, die Herausbildung der frühen Christologie Tillichs vor dem Hintergrund von Schellings christologischem Ansatz historisch-genetisch zu interpretieren, zu welchem Zweck bisher unveröffentlichtes Quellenmaterial hinzugezogen wird, das im Anhang publiziert ist. Ausgehend von der kategorialen Durchdringung des frühen christologischen Programms Tillichs gilt es, dessen systematische Reichweite bis in das Spätwerk hinein auszuloten. Auf diesem Wege wird ein Terrain erschlossen, von dem aus das intellektuelle Profil dieses großen Außenseiters der Theologiegeschichte des 20. Jahrhunderts bewertet wird.

 

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Contents

Einleitung
1
A Die Christologie Friedrich W J Scndlings
36
Christologie als spekulative Geschichtsphilosophie
141
Die Thesenreihe von 1911
192
Die theologische LizentiatenDissertation 1912
227
Die systematische Theologie von 1913
252
Christologie und System
289
Tillichs Wendung zur KairosMetaphysik
295
Das System der Wissenschaften
306
Tillichs Kritik an Troeltschs HistorismusStudien
318
Der religionsphilosophische Rahmen der Christologie
328
Das späte Hauptwerk
348
Schlussbetrachtung Tillichs Geschichtstheologie
377
Anhang
392
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About the author (2007)

Georg Neugebauer, Halle (Saale).

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