Tourismus und Infrastruktur

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GRIN Verlag, Mar 28, 2007 - Business & Economics - 26 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Touristik / Tourismus, Note: 2,0, Technische Universität Dresden (Lehrstuhl Tourismuswirtschaft), Veranstaltung: Seminar Tourismuswirtschaft, 15 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unbestritten ist die Tourismuswirtschaft ein ökonomischer und gesellschaftlicher Faktor von hohem Wert. In keiner anderen Branche finden in Deutschland so viele Menschen Arbeit wie in den Kern- und Randbereichen des Tourismus, denn die Dienstleistungen rund um Reisen, Essen, Übernachten, Tagen, Erholen und Vergnügen werden häufig nachgefragt. Reiseveranstalter, Reisebüros, Verkehrsgesellschaften, Hotels, Gaststätten, kulturelle, sportliche und gesundheitsorientierte Einrichtungen bilden das Herz der Tourismuswirtschaft. Die Rahmenbedingungen für den Tourismus haben sich jedoch in den letzten Jahren stark verändert. Einkommenssteigerungen und die Zunahme der arbeitsfreien Zeit sowie der wachsende Stellenwert der Freizeit im Bewusstsein der Menschen führen zu immer höheren Anforderungen an die Entwicklung qualitativer und differenzierter touristischer Infrastruktur in den Destinationen. Dadurch hat sich der Wettbewerb auf den touristischen Märkten verstärkt und es stellt sich die Frage, ob der Staat in den Verdrängungswettbewerb durch die steigende Wettbewerbsintensität und Konkurrenz zwischen Orten und Regionen eingreifen muss oder nicht. Die Entwicklung touristischer Infrastruktur hängt von mehreren verschiedenen Einflussfaktoren ab, die sich innerhalb des Spannungsfeldes ökonomischer, ökologischer und sozialer Zielsetzungen bewegen. Dadurch entstehen vor allem Konflikte bei der gleichzeitigen Umsetzung umweltschonender und wirtschaftlicher Zielstellungen durch die verschiedenen Akteure in der Tourismuswirtschaft. Insbesondere bei der Verwirklichung von umweltfreundlichen und ressourcenschonenden Maßnahmen bei der Infrastrukturentwicklung und den damit im Zusammenhang stehenden Ansätzen zum „Sanften Reisen“ und der „Nachhaltigkeit“ mangelt es weiterhin erheblich. In das „magische Dreieck“ ordnen sich aber auch verschiedene raumordnerische und regionalplanerische Zielsetzungen ein. Die Entwicklung einer freizeitbezogenen Infrastruktur in einer Destination stellt einen wichtigen, aber bisher zu wenig berücksichtigten Teilaufgabenbereich im Rahmen der gesamten kommunalen Entwicklungsplanung, wobei es nicht nur um neue Konzepte oder eine Optimierung des bisher bestehenden geht, sondern um eine neue Qualität im Denken und Handeln.
 

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2.1 Definition Infrastruktur 3.1 Der Verdrängungswettbewerb 3.2.2 Profilierung 4.2 Der Einfluss Angebot und Infrastruktur Aufkommen destinationsähnlicher Produkte Bevölkerung Bund und Misereor Bundesministerium für Wirtschaft deutsche Tourismuswirtschaft Einfluss der Infrastruktur Einflussfaktoren der touristischen Einführung einzelnen Regionen Entwicklung touristischer Infrastruktur Erfolgskontrolle für Tourismuskonzepte Erholung Erholungsorte Faktoren Fontanari Freizeitparks Fremdenverkehr Fremdenverkehrsökonomie Fremdenverkehrsökonomie,7 Freyer Gäste Gastronomie Golfplätze Handlungsspielraum Heilbad http://www.dmma.at/inhalte/dm/ueberblick/ueberblick.htm http://www.izt.de/tourismus/docs/Projektbeschreibung.doc Infrastruktur und Tourismus Knut Scherhag Knut Scherhag–Wettbewerb Konsumenten Kurorte Kurortgesetze Länder Leistungsträger Lexikon der Tourismuswirtschaft LTV Sachsen Marketing Martin Mittelständische Unternehmen müssen Nachfrager Netzwerk neue Konzepte neuen Bundesländern neuer Destinationen sowie Nicole Klein ökologischer ökonomischen Prädikatisierung Privatwirtschaft Rahmenbedingungen Raumordnung regionalen Reiseland Sachsen 03/2001 Scherhag–Wettbewerb der Destinationen speziell strategische Tourismus erstellt Tourismus in Deutschland Tourismus und Infrastruktur Tourismusentwicklung Tourismuslehre im Grundriss Tourismuspolitik touristische Angebot Abb touristische Infrastruktur hängt touristische Infrastrukturplanung Übernachtungen umsetzen Umwelt Unterstützung Verdrängungswettbewerb der Destinationen Veröffentlichung 93/3 Voraussetzung Websites weiterhin Wellness Wettbewerb der Destinationen wichtig Wirtschaft und Technologie Zielgruppen Zukunftsfähiges Deutschland

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