Über mechanische Copieen von Inschriften

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Weidmann, 1881 - Archaeology - 28 pages
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Page 18 - Latinarum, das bekanntlich unausgeführt geblieben ist, gegeben worden 2 ). rungen überdauert hatte, und weit entfernt von der Rohheit des Engländers Sir Thomas Reade, der in unseren Tagen, blofs um die Inschrift in ein englisches Museum zu schleppen, das solide, in seiner Art einzige, vollständig jetzt nur noch in Catherwood's Zeichnung (Transaetions of the American Ethnolog.
Page 5 - ... Vortheilen günstiger Beleuchtung und auch mit der Rückseite des Abdrucks operieren kann. Diese Vorzüge sind längst erkannt, und z. B. von unseren Aegyptologen für die Reproduction der Hieroglypheninschriften, die sich so leicht mit der Hand nicht abschreiben lassen, in ausgedehntem Mafs verwerthet worden; auch griechische und lateinische Inschriften sind seit langer Zeit schon in Papier abgedruckt worden. Aber nicht blofs in Italien, in Spanien und England ist es mir passiert (und kann dort...
Page 5 - Geh. 4 M. Geb. 5 M. 5. VOGEL , H. Die chemischen Wirkungen des Lichts und die Photographie in ihrer Anwendung in Kunst, Wissenschaft und Industrie. Mit 96 Abbildungen in Holzschnitt und 6 Tafeln, ausgeführt durch Lichtpausprocess, Reliefdruck, Lichtdruck, Heliographie und Photolithographie.
Page 22 - Die tituli sepulcrales waren in republicanischer Zeit selten auf Marmortafeln eingegraben, sondern auf die landüblichen Steinsorten, und so sind auch in der Kaiserzeit noch Grabcippi aus anderen Steinsorten als Marmor häufig genug. Ich würde daher eher vermuthen vel in aere vel in mnrmore, das paläographisch nicht ferner liegt wie in muro.
Page 20 - Methode herausgekommen sein. 2) Sie steht S. 33 ff. der von dem designierten Verleger jenes Corpus, Herrn Ambroise Firmin Didot, gedruckten aber nicht in den Buchhandel gegebenen Sammlung der projets et rapports relatifs ä la publication d'un recueil gtneral d'epigraphie Latine, einer Broschüre in 8.
Page 22 - Iaxis vesicis illigant, ne in respirando pernicialem pulverem trahant : et tamen ut per illas spectent. Minium in voluminibus quoque scriptura usurpatur, clarioresque litteras, vel in auro, vel in marmore, etiam in sepulcris facit.
Page 18 - Mai 1815 abgedruckten Briefen Peiresc's an d'Arcos, einen gelehrten Provengalen spanischer Abkunft, der in Tunis zum Islam übergetreten war. D'Arcos hatte die berühmte phönicisch-libysche Inschrift von Phiegga entdeckt und erbot sich, den Stein, der sie trug (einen Quader der zweituntersten Lage des Gebäudes), herausnehmen zu lassen und nach Frankreich zu senden. Dies verbat Peiresc, der voraussah, dass es nicht ohne Beschädigung des Ganzen auszuführen sei, mit der Pietät dos ächten Gelehrten...
Page 1 - ... erheblich vermehrt, und vor allen Dingen trägt die wenigstens extensiv im Steigen begriffene Bildung dazu bei, dass weniger Denkmäler, insbesondere weniger Bronzen, nach der Auffindung verbaut oder verbraucht werden — , zum Theil sind es absichtliche Nachgrabungen, wie sie nicht blofs in Athen, in Jerusalem und in Rom, sondern ebenso auch an den verschiedensten weniger bedeutenden Plätzen antiker Cultur im Zuge sind. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht immer, bei den zufälligen...
Page 1 - Accentuu ung an sich schon schwer verständlich macht, bieten dem ungeübten Leser mannigfache Schwierigkeiten. Es ist ja nicht von jedem im übrigen Gebildeten, ja nicht einmal von den classischen Philologen zu verlangen, dass sie, so wie die Sachen jetzt stehen, auch die griechische und römische Epigraphik, oder wenigstens eine von den beiden dieser technischen Disciplinen beherrschen ; für die Philologen wird es freilich je mehr und mehr eine Nothwendigkeit, dass sie, wie von der Paläographie...
Page 22 - Mauerfläche und die eingesetzten marmornen tiiuli unterschieden werden sollen. Aber murus und marmor scheinen mir nicht rechte Correlata zu sein; auch der murus kann ja marmorn sein und war es in den kostbaren Gräbern der Kaiserzeit häufig, und marmor wird zwar uneigentlich für Grabstein und Grabschrift gebraucht, ist aber doch nicht identisch mit titulus. Die...

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