Ueber den Einfluss der Festsitzenden Lebensweise auf die Thiere

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Gustav Fischer, 1888 - Adaptation (Biology) - 166 pages
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Actinien ähnliche Anneliden Ascidien Augen Ausbildung aussen bekannt beschalten besonders bewegen Bewegungsorgane Borsten Brachiopoden Bryozoen Cilien Cirripedien constatiren Contraction Crinoiden dienen Echiuriden eigenthümliche Einfluss entwickelt erst Fällen fast fest festsitzenden Formen festsitzenden Lebensweise festsitzenden Thieren Fortpflanzung frei freien freilebenden freischwimmenden Fuss ganzen Gattung Gehäuse Generationswechsel Geschlechts Geschlechtsknospen Geschlechtsprodukte Geschlechtsreife gewisse grosse Hinterende Hydroiden Individuen Infusorien Kennel Kiemen Knospen Knospung kommt Köpfchen Korallen Körper Körperende Körpertheil Larven lässt Lebens Leibeshöhle Leitungswege lich manchen Mantel Mantelhöhle Medusen Meeres meisten Metamerie Mollusken Mund Muscheln Nahrung Nahrungsaufnahme Nephridien Nervensystem Nesselzellen Oberfläche Oeffnungen Organe Organisation Parapodien Periderm Phoronis reducirt Regeneration Regenerationsvermögen regeneriren Röhren Röhrenwürmern Rotatorien Rüssel Sabelliden Schale Schlamme Schnecken Schutzhülle sedentären Segmente Serpuliden Sinnesorgane Siphonen Sipunculiden sitzenden Lebensweise sitzenden Thieren speciell Spondylus stark Stiel Stockbildung Strobilation Syllideen symmetrisch Tentakel Tentakelkrone Thatsache Theil Thierreich tubicolen Anneliden Uebergang unserer Untersuchung ursprünglich Verhältnisse vermögen verschiedenen vielen vielleicht vorder vorkommen vorn Vortheil Wasser Weise wieder wohl Würmern zahlreichen

Popular passages

Page 142 - Wissens vor allem hoch nie die Regenerationsfähigkeit junger mit der alter, geschlechtsreifer Individuen derselben Art an der Hand von Experimenten verglichen. Es finden sich wohl Angaben , welche bezeugen , dass die Vorgänge der Selbsttheilung und Selbstzerstückelung bei Asteriden und Ophiuriden, mit nachfolgender Regeneration, sich nur bei noch nicht geschlechtsreifen Thieren beobachten lassen. ANDRES hat ganz Aehnliches bei Actinien beobachtet : „appare evidente, ehe gli esemplari giovani...
Page 118 - GUILDING'S Beobachtungen die westindische Landschnecke Stenopus. Ich habe ferner durch Beobachtung festgestellt, dass auch in freier Natur nicht selten solche Selbstverstümmelungen vorkommen, denn unter etwa hundert Exemplaren der Helicarion gutta, die im Nordosten Luzons ungemein häufig ist, habe ich etwa zehn Individuen mit verstümmeltem und theilweise schon wieder geheiltem oder regenerirtem Fussende gefangen. Nun ist das Fussende der auffallendste Theil der ganzen Schnecke, und man kann daher...
Page 96 - Aber warum, fragen wir uns, ist der After mit den übrigen in Frage kommenden Organen bei den Vorfahren der Zeugobranchier , ferner bei Patella der rechten Seite des Körpers entlang nach vorn gerückt? BÜTSCHLI selbst ist geneigt, anzunehmen, dass die asymmetrische Bildung des Darmapparates „hervorgerufen worden sein dürfte durch die Ausbildung einer Schale, welche eine vorderständige Lage des Afters vortheilhaft machte".
Page 117 - Horn sitzt auf dem Schwanzende. Die zahlreichen Arten .... leben auf Bäumen in feuchten Wäldern, oft in grossen Scharen ; sie sind sehr beweglich und kriechen mit ungemeiner Schnelligkeit auf den Zweigen und Blättern der Bäume herum. Alle Arten, welche ich selbst lebend beobachtet habe, besitzen die wunderbare Fähigkeit, ihren Schwanz in ähnlicher Weise, wie es viele Eidechsen, namentlich die Geckos gerne thun, nicht weit hinter der Schale abzutrennen, wenn man sie etwas rauh anfasst.
Page 100 - Wie und wo die Thiere leben , was und wie sie fressen , welches ihre Feinde sind , wie sie sich schützen , wie sie athmen...
Page 169 - Der jetzige Stand der morphologischen Disciplinen mit Bezug auf allgemeine Fragen. Rede gehalten bei Eröffnung der ersten Versammlung der anatomischen Gesellschaft in Leipzig am 14.
Page 161 - ... Schlundes und Mundes, die selbst wieder ihre Ursache in der Einrichtung eines continuirlichen Wasserstromes hat. In allen Fällen lässt sich nachweisen , dass die Symmetrieebene des Körpers in der Richtung des spaltförmigen Mundes und des plattgedrückten Schlundes oder durch die beiden Schlundrinnen verläuft. Die symmetrische Anordnung der Septen und damit die der Tentakel wird immer bedingt durch die Gestalt des Schlundes, und das lässt sich auch bei der sich entwickelnden Scyphula nach...
Page 117 - Die Thiere der Gattung Helicarion, deren nächste Verwandte in Australien und den Inseln des Stillen Oceans, aber nicht in Indien gefunden werden, sind schon äusserlich leicht kenntlich an ... dem ungemein langen und hohen schmalen Schwanz, dessen Ende durch eine Drüse stumpf abgeschnitten wird ; ein mitunter recht langes Horn sitzt auf dem Schwanzende.

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