Ueber die durch Gehirnerschütterung und Kopfverletzung hervorgerufenen psychischen Krankheiten: eine klinisch-forensische Studie

Front Cover
F. Enke, 1868 - History - 79 pages
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Popular passages

Page 44 - Hirnhäute oder der Gehirnsubstanz einstellt. Andere Male ist es die langsame Bildung einer Exostose, einer Geschwulst, oder eine schleichende Caries des Schädels, von der aus sich Hyperämien und exsudative Processe weiter verbreiten.
Page 6 - Siunesthätigkeit den Zusammenhang vermittelt, während das psychische Leben gar nicht verändert ist oder nur Aenderungen der Stimmung, der Neigungen, des Charakters darbietet; 3. Fälle, wo eine Gehirnerschütterung nur eine Prädisposition zu psychischer Erkrankung hinterlässt, auf der sich (zuweilen erst nach sehr langer Zeit) durch das Hinzukommen occasioncller Momente eine Psychose entwickelt.
Page 4 - SKAE, On insanity caused by injuries to the head and by sunstroke. Edinb. med. Journ., Febr.
Page 73 - Trauma bedingten Gehirnerkrankung. 7) Die Fortdauer oder zeitweilige Wiederkehr von auf die traumatische Ursache beziehbaren anderweitigen cerebralen Symptomen, wie apoplectischen und epileptischen Zufällen.
Page 38 - Irreseinszuständen so prägnant hervortritt, als beim Irresein aus Kopfverletzungen — , und einer völligen Umgestaltung des Characters.
Page 7 - Gegenstand vorliegen, ergibt sich, dass fast ausnahmslos den epileptischen Zufällen bald maniakalische Paroxysmen folgen, und ein fortschreitender intellectueller Zerfall bis zu den äussersten Gränzen des apathischen Blödsinns frühzeitig eintritt.
Page 66 - Psychose ebenso wenig einen günstigen Einfluss üben, als in den analogen Fällen von Epilepsie und epileptischer Manie, in denen man sie schon unternommen hat*), da in der Regel schon eine Reihe consecutiver Veränder*) Siehe Skae, op.
Page 18 - Gruppe, als primäres traumatisches Irresein bezeichnen, indem dieses unmittelbar aus dem durch die Erscheinungen der commotio oder compressio cerebri gebildeten Krankheitsbild hervorgeht.
Page 75 - Massregelungen, in ein Arbeitshaus gebracht, bis man dort sich überzeugte, dass er seelengestört sei, und ihn endlich der Irrenanstalt übergab, in der er nach 7 Jahren starb.
Page 70 - Tobsucht?) litt. In solchen Perioden klagte er sehr über seinen Kopf. Der Genuss geistiger Getränke führte unmittelbar die Rückkehr der Paroxysmen herbei, und in einem solchen Anfall ermordete er die Frau.

Bibliographic information