Ueber die staatswissenschaftliche Vorbildung zum höheren Verwaltungsdienst in Preussen

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Springer Berlin Heidelberg, 1900 - Education - 51 pages
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Popular passages

Page 39 - Deutschen hat von selbst diese Tendenz. Und so muss der Staat von seinen wissenschaftlichen Anstalten <im ganzen nichts fordern, was sich unmittelbar auf ihn bezieht, sondern die Ueberzeugung hegen, dass, wenn sie ihren Endzweck erreichen, sie auch seine Zwecke, und zwar von einem viel höheren Gesichtspunkte aus, erfüllen, von einem, von dem sich viel mehr zusammenfassen lässt und ganz andere Kräfte und Hebel angebracht werden können, als er sie in Bewegung zu setzen vermag».
Page 8 - ... zu ernsteren und bedeutsameren Aufgaben der Verwaltung und namentlich auch der Gesetzgebung herangezogen werden, häufig dasjenige Mass staatswissenschaftlicher Kenntnisse und Anschauungen vermissen lassen, ohne welche ein Verständnis der tiefsten , namentlich auf dem sozialen und wirtschaftlichen Gebiete liegenden Bedürfnisse unseres Volkslebens und eine fruchtbare Mitarbeit an der den staatlichen Organen obliegenden Befriedigung dieser Bedürfnisse nicht möglich ist«.
Page 11 - Stud. jur. et cam." auf seine Visitenkarte drucken lassen; aber nur, weil es voller klingt als das einfache „Stud. jur.".
Page 39 - Geschäft hat er sich nicht einzumischen; er muss sich bewusst bleiben, »dass er immer hinderlich ist, sobald er sich hineinmischt, dass die Sache an sich ohne ihn unendlich besser gehen würde...
Page 8 - Verwaltuugsbeamten, insbesondere deren staatswissenschaftliche Vorbildung, Mängel zeige, auf deren Beseitigung Bedacht zu nehmen sei. Die Klagen gründen sich vorzugsweise auf die Beobachtung, dass die Assessoren , welche zu ernsteren und bedeutsameren Aufgaben der Verwaltung und namentlich auch der Gesetzgebung herangezogen werden, häufig dasjenige Mass staatswissenschaftlicher Kenntnisse und Anschauungen vermissen lassen, ohne welche ein Verständnis der tiefsten, namentlich auf dem sozialen...
Page 11 - ... auf seine Visitenkarte drucken lassen; aber nur, weil es voller klingt als das einfache „Stud. jur.". Zwar hat er Vorlesungen über Nationalökonomie und Finanz belegt; aber nur, weil er sich die Möglichkeit, später zur Verwaltung überzutreten, offen halten wollte. Dass er in den Kameralien nicht geprüft werden würde und somit auch keine Ursache habe, das Wort „„Stud. Cam.
Page 13 - Was die Universität betrifft, so wird ein rechter Lehrer niemals nach dem Prüfungsrecht verlangen; er braucht kein solches...
Page 15 - Denke ich . . . zurück, so erscheint mir ganz unfassbar die heutzutage selbst für ernste junge Leute übliche Manier der Presse, zu welcher damals nur die dummsten und faulsten Subjekte ihre Zuflucht nahmen, auf die man daher mitleidig herabsah.

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