Umgang mit alkoholabhängigen Menschen in der Betrieblichen Sozialen Arbeit: am Beispiel der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) in Berlin

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GRIN Verlag, Nov 8, 2007 - Education - 95 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Sozialpädagogik / Sozialarbeit, Note: 1,3, Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin, 54 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Der Alkoholkonsum und abhängiges Verhalten sind gesellschaftliche Probleme, von denen auch die öffentliche Verwaltung nicht ausgenommen ist. Missbräuchliches oder abhängiges Verhalten im Bezug mit Alkohol haben vielfältige Ursachen, oftmals sind sie Ausdruck von psychischen Belastungen des Betroffenen. Durch riskanten Alkoholkonsum und suchtbedingtes Verhalten entstehen ernsthafte Probleme für den Betroffenen, seinen Vorgesetzten und seine Kollegen. Nicht zuletzt entstehen so dem Arbeitgeber auch erhebliche Kosten durch eine verminderte Leistungsfähigkeit. Häufige Fehlzeiten führen zu Beeinträchtigungen des Betriebsfriedens, der Arbeitsqualität und der Arbeitssicherheit. Zu dem Thema dieser Arbeit „Umgang mit alkoholabhängigen Menschen in der Betrieblichen Sozialen Arbeit - am Beispiel der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU) in Berlin“ bin ich durch das zweite praktische Semester meines Studiums gekommen. Bei der Suche nach einer „besonderen“ Praktikumsstelle bin ich auf die BStU gestoßen. Dieser Arbeitsbereich der Sozialen Arbeit war in meinem bisherigen Studium nur sehr wenig transparent gemacht worden. Mit Freude habe ich mich auf dieses Praktikum eingelassen und mit großer Spannung die komplexen Arbeitszusammenhänge, die zu diesem Tätigkeitsfeld gehören, kennengelernt. Mir wurde klar, dass ein Schwerpunkt der Betrieblichen Sozialen Arbeit dieser Behörde auf der Suchtprävention und der Suchtintervention liegt. Es soll also in der vorliegenden Diplomarbeit um das Tätigkeitsfeld der Sozialen Arbeit in Unternehmen, dass zumeist mit „Betriebliche Soziale Arbeit“ bezeichnet wird (vgl. JENTE, Charlotte, JUDIS, Frank, MEIER, Ralf, STEINMETZ, Susanne, WAGNER, Stephan F. 2001, S. 19), im Zusammenhang mit den auftretenden Problemen des Alkoholkonsums von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehen. Ich beginne mit einem kurzen geschichtlichen Abriss über die Betriebliche Soziale Arbeit und deren Entstehung. Des Weiteren stelle ich die rechtlichen Grundlagen, die Arbeitsfelder und die Arbeitsmethoden und Ziele dieser Arbeit dar. In dem 2. Kapitel werden die Theorien zu Sucht, zu Alkohol und der Beziehung zwischen Arbeit und Alkohol beschreiben. Dazu gehört die differenzierte Betrachtung der Schwierigkeiten zur Findung einer Definition Sucht.
 

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Abbildung Abhängigkeit Abmahnung Abschnitt Abstinenz Alkohol alkoholabhängigen Mitarbeitern alkoholbedingten Alkoholkonsum Alkoholkranken Alkoholproblemen Alkoholtherapie Alkoholverbot Arbeitgeber Arbeitnehmer Arbeitsplatz arbeitsrechtlichen Aufgabe aufgrund Behörde Beratung Beratungsstellen Bereich Beschäftigten Betriebliche Soziale Arbeit Betrieblichen Eingliederungsmanagement betroffene Mitarbeiterin bzw betroffenen Mitarbeiter Blutalkoholkonzentration BStU Bundesbeauftragten Carl Rogers Co-Abhängigkeit die/der Dienstvereinbarung Dienstvereinbarung Sucht DIETZE Drogen Elvin Morton Jellinek externe Folgeschäden Führungskräfte Fürsorgepflicht gibt große häufig Hierbei Hilfe hilfreich Hilfsangebote innerbetriebliche Jahre JENTE Joachim Gauck klar Klaus Klaus Dietze Kollegen Komorbidität Konsequenzen Konsum Kontakt körperlichen Krankheit Krise KULHANEK Kündigung LINDENMEYER Maßnahmen Menschen Ministerium für Staatssicherheit Mitarbeitergespräch möchte Möglichkeiten muss Person Personalrat Personalreferat Personalvertretung Phasen Praktikums Prävention präventiven Problem Probleme psychische psychotrope Substanzen Ralf Rückfall sollte sowie Sozialarbeiterin Sozialberatung Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Stelle stoffgebundenen Süchten Stufenplan Substanz Suchterkrankungen süchtig Suchtmittelkonsum Suchtmitteln Suchtprävention Suchtverhalten Thema Therapie Trinken Umfeld Umsetzung Unfallverhütungsvorschriften unmittelbare Vorgesetzte Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes Unternehmen unterschieden Veränderung Verantwortung Verhalten verschiedenen viele Weiteren Weiterhin wichtig WILKENING Ziel

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