Umgekehrte Diskriminierungen im Gemeinschaftsrecht: eine Analyse der Rechtsprechung des EuGH zum Merkmal des grenzüberschreitenden Bezugs unter besonderer Berücksichtigung der Unionsbürgerschaft : zugleich ein Beitrag zur Dogmatik der Grundfreiheiten

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Peter Lang, 2008 - Law - 405 pages
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Umgekehrte Diskriminierungen (oder Inl nderdiskriminierungen) besch ftigen die gemeinschaftsrechtliche Rechtsprechung und Literatur schon seit nahezu 30 Jahren. Nach st ndiger, aber umstrittener Rechtsprechung des Europ ischen Gerichtshofs fallen rein interne Sachverhalte ohne einen grenz berschreitenden Bezug nicht in den Anwendungsbereich des Gemeinschaftsrechts, so dass ein Mitgliedstaat seine eigenen Staatsangeh rigen regelm ig schlechter behandeln darf als Angeh rige anderer EU-Staaten. Die Arbeit analysiert umfassend die Validit t dieser Rechtsprechung anhand des aktuellen Standes des Gemeinschaftsrechts, insbesondere vor dem Hintergrund der Ausweitung der Grundfreiheiten von Gleichheits- zu Freiheitsrechten, der Unionsb rgerschaft sowie der wachsenden Bedeutung der europ ischen Grundrechte.
 

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Contents

Register der Entscheidungen des EuGH
xv
Literaturverzeichnis
xxvii
Abkürzungsverzeichnis
lix
Begriff Entstehung und Erscheinungsformen der
5
Terminologie und Abgrenzungsfragen
20
HI Entstehung umgekehrter Diskrirninienrngen
28
Die traditionelle Sichtweise der umgekehrten
47
Die Entwicklung des grenzüberschreitenden Bezugs als Kriterium für die
56
Abkehr vom Erfordernis eines grenzüber
178
Analyse und Kritik des Dogmas der rein internen
195
Analyse und Stellungnahme
203
e Art 5 Abs 1 und 2 EG
228
Zusammenführung und Lösungsansätze
245
Mögliche Lösungsansätze
252
Auswirkungen der Unionsburgerschaft auf das Problem
295
Entwicklung des Freizügigkeitsrechts aus Art 18 EG in der Rechtspre
301

Ausweitung und Festigung der Rechtsprechung Die Kategorien des
69
Begründung der Rechtsprechung durch den EuGH und Unterstützung
92
Die Erosion des Merkmals grenzüberschreitender Bezug
107
Erweiterung des Anwendungsbereichs der Grund
135
Entscheidung auch bei fraglichem oder offensichtlich fehlendem grenz
153
Bindung des vorlegen
160
Erosion des Merkmals grenzüberschreitender Bezug auch
170
Umfang des Anspruchs auf Gleichbehandlung am Beispiel der So
320
Folgerungen für die Zulässigkeit umgekehrter Diskriminierungen
338
Der Einfluss der Grundrechte auf nationaler und
347
Die Bedeutung der Grundrechte auf Gemeinschaftsebene
374
Die weitere Entwicklung des Grundrechtsschutzes in der
388
Zusammenfassung in Thesen
395
Copyright

Common terms and phrases

52 EWGV allerdings Angonese Anwendbarkeit Anwendung Arbeitnehmer Arbeitnehmerfreizügigkeit Argumentation Aufenthaltsrecht ausführlich Ausländer Auslegung belgischen Bereich berufen Beschränkung Beschränkungsverbot Bestimmungen Binnenmarkt Bosman Carpenter Citizenship CMLRev daher deutschen Dienstleistungsfreiheit discrimination Diskriminierungsverbot EG-Ausländer EG-Vertrag EGV Rn eigenen Staatsangehörigen ELRev EMRK Entscheidung des EuGH Epiney EuGRZ Europäischen Union Europarecht EuZW EWGV jetzt Art Fall französischen free movement freien Warenverkehr Freizügigkeitsrechts Gebauer Gemeinsamen Markt Gemeinschaft Gemeinschaftsrecht Generalanwalt Gerichtshof Gleichbehandlung Gleichheitssatz Grabitz/Hilf Hrsg grenzüberschreitenden Bezugs grenzüberschreitendes Element Grund Grundfreiheiten Grundrechte grundsätzlich Inländer Inländerdiskriminierung Jean-Marc Bosman Kingreen Knoors Kommission könnte Marktzugang Maßnahme Meisterzwang Mitgliedstaaten Möglichkeit muss nationale Regelung nationalem Recht nationalen Gerichte Niederlanden Niederlassungsfreiheit österreichischen Pistre Recht der Europäischen Rechtsordnung Rechtsprechung des EuGH Rechtssache rein interne Sachverhalte Reinheitsgebot Richtlinie schaftsrecht Schlechterstellung Schlussanträgen Sekundärrecht Siehe Singh Situation Strafverfahren tatsächlich Text zu Fn u.a. Hrsg umgekehrter Diskriminierungen Unionsbürger Unionsbürgerschaft Urteil Verb Verbot Vereinigten Königreich Verstoß VfGH Vorschriften Warenverkehrsfreiheit Wortlaut zunächst

About the author (2008)

Der Autor: Andreas Lach, geboren 1975 in Bremen; Studium der Rechtswissenschaften in Passau, Cardiff (Wales) und Heidelberg; Erstes juristisches Staatsexamen 1999; LL.M. an der University of Edinburgh (Schottland) 2000; Zweites juristisches Staatsexamen 2002; seit 2006 Richter beim Land Berlin.

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