Umstände der Heirat Heinrichs des Löwen 1168 mit Mathilde, Tochter Heinrichs II., und ihre Folgen und Wirkungen auf Politik und Herrscherselbstbild

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GRIN Verlag, Sep 27, 2011 - History - 11 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Länder - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,7, Humboldt-Universität zu Berlin (Institut für Geschichtswissenschaften), Veranstaltung: Proseminar - Heinrich der Löwe und seine Zeit, Sprache: Deutsch, Abstract: Ziel dieser Proseminararbeit soll es sein, die Umstände der Heirat Heinrichs des Löwen 1168 zu untersuchen und ihre Wirkungen auf Politik und Herrscherbild darzustellen. 1168 heiratete Heinrich der Löwe, Herzog von Bayern und Sachsen, die Tochter des englischen Königs Heinrich II., Mathilde, und unterstrich damit seine Ausnahmestellung innerhalb der deutschen Fürsten erneut. Die Hausarbeit wird sowohl die Hintergründe der Heirat klären, als auch die direkten und indirekten Folgen auf Heinrichs Herrschaft nachvollziehen. Inwieweit hatte die Heirat Einfluss auf Heinrichs Macht? Kann in diesem Zusammenhang folglich von verstärkten Herrschaftsambitionen Heinrichs weit über seine fürstliche Herrschaft hinaus gesprochen werden? Der erste Teil der Arbeit klärt die Hintergründe der Scheidung von Clementia von Zähringen 1162 und setzt sie in Zusammenhang mit den Umständen und Problemen der Vermählung 1168. Im zweiten Teil werden die daraus entstehenden politischen und herrschaftsrelevanten Konsequenzen resümiert und im dritten Teil auf ihre Gültigkeit am Beispiel des Krönungsbildes im Evangeliar geprüft. Unzählige Publikationen setzen sich in unterschiedlicher Gewichtung mit Heinrich dem Löwen auseinander, weshalb es erforderlich ist, den Themenbereich dieser Arbeit einzugrenzen. Es kann und soll nicht genau auf Heinrichs erste Ehe eingegangen werden, lediglich einige Erkenn-tnisse können zu Vergleichszwecken herangezogen werden. Auch die expliziten Umstände Heinrichs Herrschaft vor 1166 und nach 1168 können nur angedeutet, aus Platzgründen aber nicht ausgeführt werden. Als Quellen dienten unter anderem die Königschronik von Mönch Stephan sowie das Krönungs-bild des Gmundener Evangeliars. Vornehmlich soll jedoch die Forschungsliteratur als Instrument interpretatorischer Arbeit verwendet werden. Seit Anfang des 20. Jahrhunderts erschien eine Vielzahl von Publikationen über Heinrich den Löwen, innerhalb derer sich in den letzten fünfzig Jahren ein Trend weg von dem bloßen Gewinnen von Erkenntnissen über die Hochzeit, hin zu einer kontroversen Diskussion um ihre Folgen und Wirkungen für Heinrich den Löwen und seine Herrschaft nach 1168 entwickelte.
 

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