Und kein Traum ist völlig Traum - Zu Arthur Schnitzlers "Traumnovelle"

Front Cover
GRIN Verlag, 2010 - 80 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Sprache: Deutsch, Abstract: Abstrakt. In der Traumnovelle wird die strenge Sexualmoral in den Jahren um 1900 verurteilt. Sie fuhrt u.a. durch Prostitution zu einer Doppelmoral, die von Schnitzler in der Novelle explizit darge-stellt wird. Der Konflikt in der Novelle ist die Beziehung von Mann und Frau und ihrer ge-heimen Wunsche und Sehnsuchte, deren Einbruch in das Eheleben schicksalhaft ist. Es verur-sacht Misstrauen und Eifersucht. Die marchenhafte Welt der Geschichte bietet die Moglichkeit die Grenzen zwischen Schein und Wirklichkeit verschwinden zu lassen. In der Novelle werden haufig innere Monologe und Leitmotive verwendet. Beide Stillkennmerke werden in der Einleitung anhand von Beispielen ausfuhrlich erklart. Zentral stehen Albertines Traum in vier Raumen, die an die Akte eines Schauspiels erinnern und die Rolle der Masken, Symbole der Anonymitat. Die Novelle endet positiv: sie lehrt uns, dass die eheliche Liebe zur Vergebung fahig ist."
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Other editions - View all

Common terms and phrases

Bibliographic information