"Under der linden an der heide"- ein Mädchenlied mit pastourellenhaften Zügen?

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GRIN Verlag, 2010 - 40 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,0, Universitat Potsdam, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Minnegesang setzte im deutschsprachigen Raum ungefahr 1150 ein. Minnegesang war ein kunstlerischer Ausdruck der Liebe zwischen einem Mann und einer edlen unerreichbaren Dame. Die Blutezeit des Minnegesangs in Deutschland waren ungefahr die Jahre von 1200 bis 1230. Minne wird immer ausgedruckt durch Gesang, die dazugehorigen Noten und Melodien sind jedoch nicht uberliefert. Die grossen Lyriker dieser Zeit waren unter anderem Reinmar von Hagenau, Heinrich von Morungen und Walther von der Vogelweide. Ziel dieser Arbeit ist es, herauszufinden zu welcher Gattung das Lied Under linden an der heide (L. 39, 11) von Walther von der Vogelweide, gezahlt werden kann. Es soll dabei die Frage geklart werden, inwieweit Under der linden ( L. 39,11) Merkmale der sogenannten Madchenlieder aufweist und ob es uberhaupt dazu gezahlt werden kann. Gleichzeitig wird untersucht, ob das Lied eventuell eine Pastourelle oder nicht, oder ob es nur pastourellenhafte Zuge besitzt. Daher ist es notwendig, vor der eigentlichen Analyse des Liedes, die Begriffe Madchenlieder und Pastourelle zu erklaren. In dieser Arbeit wird unter anderem ein Uberblick uber die Entstehung und Entwicklung der Minne gegeben. Ebenso werden die Bezeichnungen "Wechselseitige Minne," "Hohe Minne" und "Niedere Minne" erklart. Dies geschieht um verstandlich zu machen, warum diese Bezeichnungen verwendet werden und wie zu einer Abkehr des Dichters, Walther von der Vogelweide von der traditionellen Minne kommt."
 

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Einleitung
Die Pastourelle 6
Fazit 16
Literatur 17
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