Universität als Unternehmen: Ranking als Evaluationsinstrument

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GRIN Verlag, Sep 28, 2006 - Business & Economics - 21 pages
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Das Ziel eines Hochschul-Rankings besteht unter anderem in der Messung und Beurteilung der Qualität der Lehre einer Hochschule oder Fakultät. Dabei werden Stärken und Schwächen von Hochschulen einem systematischen Vergleich unterzogen, anhand dessen ein Qualitätsurteil in der Form eines Rankings erstellt wird. Der entscheidungsunterstützende Informationsgehalt eines Ranking wird dabei durch das zugrunde gelegte Ranking-Verfahren determiniert, in das sowohl objektive Kennzahlen als auch operationalisierte und subjektive Urteile einfließen. Methodische Fehler in der Erhebung, Auswertung und Interpretation dieser Daten kann Entscheidungsträgern zu einer falschen Handlung veranlassen, so dass daraus ein wirtschaftlicher Schaden resultieren kann. Ein Ranking-Verfahren muss deshalb hinreichend objektiv, reliabel und valide sein, um den Adressaten eine wertvolle Entscheidungsgrundlage zu liefern. Das Ziel dieser Arbeit besteht in der Beleuchtung und Beurteilung der Eignung von Ranking-Verfahren als Evaluationsinstrument zur Qualitätsbeurteilung von Hochschulen. Dabei soll vor allem die Methodik der relevanten Verfahren unter Berücksichtigung von Gütekriterien am Beispiel des ‚Centrums für Hochschulentwicklung’ beurteilt werden. Kapitel 2 gibt einen Überblick über einige Definitionen von Rankings und Ratings. Um die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Ratings und Rankings aufzuzeigen, werden konkrete Typen von Rankings und Ratings betrachtet. Im Weiteren werden Gütekriterien im Allgemeinen erläutert und Rankings und Ratings in Hinblick auf die Gütekriterien gegenübergestellt. Zudem wird der Begriff der Evaluation definiert und die Ziele sowie der aus einer Evaluation resultierende Nutzen beschrieben. Kapitel 3 gibt einen kurzen Überblick über die Entwicklung des CHE. Weiterhin werden die Methoden des CHE beleuchtet und die Bestandteile der Erhebung des Rankings erläutert, wobei nach objektiven Daten und subjektiven Urteilen differenziert wird, welche später in Hinblick auf die Methodik genauer geprüft und anhand praktischen Aspekten diskutiert werden.

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