Unsichtbare Wände - Filmisches Theater und theatraler Film in Lars von Triers "Dogville"

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GRIN Verlag, 2009 - 84 pages
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Bachelorarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Komparatistik, Vergleichende Lit.wiss., einseitig bedruckt, Note: 1,3, Universit t Erfurt, Sprache: Deutsch, Abstract: Theater und Film - beide Medien sind gleichsam darstellende K nste, die Narration beinhalten und sich dabei auf sich hnelnde Zeichensysteme beziehen. Dem entsprechend konstituieren sich um diese Schnittpunkte etwaige Grauzonen, die Theater und Film fortw hrend konkurrieren lassen, jedoch ebenso konstruierende Kommunikationen zulassen. Bei der Darstellung von Raum soll explizit die unterschiedliche Umsetzung des filmischen und theatralen Raumes durch eine dynamische und statische Betrachtungsweise untersucht werden. W hrend dieses Raumdiskurses wird auf die Illusion der Realit tsreproduktion eingegangen und hinterfragt, in wie fern diese vom Rezipienten bedingt wird. Durch das fehlen von optischen Reizen hinsichtlich der B hnenarchitektur wird der Zuschauer einerseits desillusioniert und sich dem k nstlichen Wesen des Films Dogville bewusst, andererseits jedoch bildet er sich gerade deswegen eine eigene, innere Illusion. In wie weit nun Illusion und Desillusion kooperieren oder nicht, wird eine weitere Fragestellung sein. Dazu flie en weitere Gedanken zu Lacans Theorie des Imagin ren ein, die Einklang mit dem Film finden und Aufschl sse zur imaginativen Filmrezeption geben sollen. Ferner sollen Filmsprache und Filmsemiotik mit ihrer unterschiedlichen Wertigkeit theatraler und filmischer Zeichen dargestellt und dabei der Mobilit tsanspruch im jeweiligen Medium untersucht werden. Gegenwart, K rper und Schauspielkunst befassen sich mit der grundlegenden Differenz zwischen Theater und Film und der Anwesenheit bzw. Abwesenheit des Darstellers und erl utert dabei die Folgen f r die K rper-Raum-Beziehung, sowie f r das darstellende Spiel. Der Ton in Dogville spielt scheinbar eine hnliche Rolle, wie die realit tsann hernden Ger uscheinspielungen auf der B hne. Deshalb soll sich folgend mit d

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