Unternehmensübernahmen durch Frauen: Zur Sicherung des familieninternen Generationenwechsels

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Deutscher Universitätsverlag, Jun 28, 2002 - Business & Economics - 107 pages
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Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema der Unterneh mensnachfolge ist nach wie vor von hoher Aktualitat. Die aktuellen Zahlen zei gen, dass der Generationenwechsel in mittelstandischen Unternehmen auch weiterhin ein zentrales betriebswirtschaftliches und mittelstandspolitisches Problem ist. Nicht zuletzt auch wegen seiner beschaftigungspolitischen Be deutung besitzt dieses Thema einen besonderen wirtschaftspolitischen Stel lenwert. Die Mobilisierung des wirtschaftlichen Potenzials von Frauen in der Unternehmensnachfolge ist daher von besonderer, auch gesellschaftspoliti scher Relevanz. Zu den Besonderheiten dieser Unternehmensnachfolge durch Frauen liegen bisher kaum Erkenntnisse vor. Die vorliegende Untersuchung bietet erstmals ein differenziertes Bild der gegenwartigen Situation auf dem Nachfolgemarkt unter gender-Aspekten. Die Berechnungen des Instituts fOr Mittelstandsforschung Bonn bilden bis heute die Grundlage fOr die quantitativ-qualitative Auseinandersetzung mit dem Thema Unternehmensnachfolge. Der vorliegende Band liefert auf Basis der jOngsten Umsatzsteuerstatistik aktualisierte Daten zur Anzahl der Unter nehmen, die vor einem Generationenwechsel stehen, und zu den davon be troffenen Arbeitsplatzen. 1m Fokus der Untersuchung steht jedoch die Identifikation des Unternehmerin nenpotentials zur Sicherung der Unternehmensnachfolge, vor allem die Un tersuchung von Faktoren, die das Nachfolgerinnenpotenzial entscheidend de terminieren. Dabei wird zunachst in einem analytischen Teil an hand verschie dener sekundarstatistischer Datenquellen gezeigt, in welchen Wirtschafts zweigen das gr6r. . te Potenzial fOr Unternehmensnachfolgen durch Frauen vor hand en ist. Gleichzeitig wird aber deutlich, dass bestimmte Rahmenbedingun gen die Unternehmensnachfolge durch Frauen erschweren, wodurch die kurz fristige L6sung des Nachfolgedefizits vermittels einer Mobilisierung weiblichen Nachfolgerpotenzials nicht erreichbar ist.

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About the author (2002)

Dipl.-Volkswirtin Katrin Isfan ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Mittelstandsforschung Bonn.

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