Unternehmensbewertung. Eine kritische Übersicht gegenwärtig eingesetzter Verfahren

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GRIN Verlag, Jan 26, 2006 - Business & Economics - 69 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: gut bestanden, Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg (Institut für Controlling und Unternehmensrechnung), 54 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Fast wöchentlich berichten die Tageszeitungen von Unternehmenskäufen, die oft mehrere Milliarden Euro ausmachen können, als sei dies das Normalste der Welt. Von besonderem Interesse ist dabei, dass der Börsenwert des übernehmenden Unternehmens regelmäßig nicht steigt, sondern sogar sinkt. Die Börse scheint also nicht mit der Höhe des gezahlten Kaufpreises einverstanden zu sein. Bei der Preisfindung spielt zweifelsfrei der Bewertungsprozess eine wichtige Rolle. Nur wie dieser Bewertungsprozess abläuft und wie dabei vorgegangen wird, berichtet die Tagespresse nicht. Wer sich dann auf der Suche nach Antworten intensiver mit der Thematik der Unternehmensbewertung beschäftigt, muss schnell feststellen, dass es eine schier unüberschaubare Anzahl an Bewertungsverfahren gibt. Dem Betrachter stellen sich sodann mehrere Fragen: Wo liegen die Unterschiede der Verfahren? Eignen sich einige nur für bestimmte Bewertungsvorhaben bzw. spielt der Bewertungszweck eine Rolle? Gibt es das „universell richtige“ Verfahren? In direktem Zusammenhang damit steht dann auch die Frage, welche dieser Verfahren nur auf dem Papier stehen – und Papier ist bekanntermaßen geduldig – und welche Verfahren in der Praxis Relevanz haben. Diesen Fragen geht die vorliegende Arbeit nach. Dazu werden im nachfolgenden Teil II erst einmal grundlegende Fragen und Probleme der Unternehmensbewertung aufgezeigt und geklärt. Hierbei wird insbesondere auf die Bedeutung des Wertes und der sich daraus ableitenden Wertkonzeptionen eingegangen. Des Weiteren werden die Aufgaben der Unternehmensbewertung dargestellt und daraus ein Anforderungskatalog entwickelt, um die Bewertungsverfahren einheitlich beurteilen und vergleichen zu können. Den Hauptteil der Arbeit bildet der Teil III. Hier werden verschiedenen Bewertungsverfahren dargestellt und anhand des ausgearbeiteten Anforderungskatalogs beurteilt. Um die praktische Relevanz der verschiedenen Verfahren beurteilen zu können, wird am Anfang dieses Kapitels anhand von empirischen Untersuchungen der Frage nachgegangen, welche Verfahren die Praxis gegenwärtig einsetzt. Zusätzlich zu den dort aufgezeigten empirischen Untersuchungen, wird der Einsatz von Bewertungsverfahren bei drei großen Unternehmensberatungsgesellschaften beleuchtet. Nachdem die einzelnen Verfahren dargestellt und beurteilt wurden, fasst der Teil IV die Ergebnisse zusammen und stellt sie in einer Grafik gegenüber.
 

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II
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III
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IV
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Abbildung Anforderungen Ansatz Anwendung aufgrund BAETGE/NIEMEYER/KÜMMEL Barwert Basiszinssatz Berechnung Berechnungsmethode Berechnungsschema Berücksichtigung bestimmt betriebsnotwendigen Vermögens Bewer Bewertung Bewertungsdienstleistungen Bewertungsprozess Bewertungsverfahren Bewertungszweck Cashflow daher dargestellt DCF-Verfahren dominierenden DRUKARCZYK eher erfüllt empirischen Untersuchungen Entscheidungswerte erfüllt bewertet ermittelt Ermittlung Ertragswert Ertragswertverfahren finden findet folgende Fremdkapitals Funktionen Funktionslehre Gesamtbewertungsverfahren Grundsatz der Bewertungseinheit Grundzüge häufig HAYN Herne/Berlin Hierbei hierzu HÖLSCHER IDW S1 Informationen insbesondere Institut der Wirtschaftsprüfer internationale Akquisition junger Unternehmen Kalkulationszinsfuß Kapitalkosten Kapitel Käufer KPMG KRAG/KASPERZAK Liquidationswert Literatur MANDL/RABEL Marktwert des Eigenkapitals Marktwert des Gesamtkapitals MATSCHKE Methoden Mischverfahren mithilfe Möglichkeit Multiplikatoransatz Multiplikatoren Multiplikatormethode Multiplikatorverfahren nswertUnternehme Nutzung objektiven PEEMÖLLER Hrsg PEEMÖLLER/BECKMANN PEEMÖLLER/KUNOWSKI Phase Praxis Praxishandbuch der Unternehmensbewertung PricewaterhouseCoopers Realoptionen Realoptionsansatz Realoptionsverfahren Renditeforderung der Eigenkapitalgeber risikoäquivalenten Renditeforderungen SCHULTZE SIEBEN/MALTRY Sinne ersparter Ausgaben sowie Stuttgarter Verfahren subjektive Werttheorie subjektiven Substanzwert Substanzwert im Sinne Substanzwertverfahren SUCKUT Tax Shield Teilreproduktionswert Überblick unterschiedliche Vergleichswertverfahren Verkäufer Verlag Neue Wirtschafts-Briefe WACC Wert eines Unternehmens Wertkonzeptionen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften Zahlungsströme zugrunde Zukunft Zukunftsbezogenheit

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