Unternehmenskultur - Inhalt und Bedeutung für die Organisationstheorie

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GRIN Verlag, Aug 20, 2006 - Business & Economics - 25 pages
Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,3, Universität Lüneburg, 25 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Betrachtung kultureller Phänomene innerhalb betriebswirtschaftlicher Theorien gilt vielmehr als Randerscheinung denn als selbstverständlicher Erkenntnisgegenstand. Trotzdem ist die Unternehmenskultur zu einem viel beachteten Thema geworden.Die Beschäftigung mit diesem Thema unterlag dem Verdacht, eine der vielen Moden zu sein, die die Organisationstheorie durchzog. In den USA existiert bereits seit den frühen achtziger Jahren der Begriff „Corporate Culture“.Unternehmenskultur tauchte als Schlagwort in Deutschland erstmals 1985 auf.Zugrunde liegt diesem Phänomen die Theorie des „Organizational Sybolism“, dass die Bedeutung von Symbolen innerhalb eines Unternehmens hinterfragt. Dieses kulturanthropologische sowie kulturtheoretische Konzept, stellt einen zentralen Kulturbegriff dar, wodurch die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Kulturwissenschaften verdeutlicht wird.4Umgekehrt entwickelt sich in Unternehmen ein Bewusstsein über den Stellenwert von Unternehmenskultur. Betriebswirtschaftliche Fragen enthalten nicht nur ökonomische, sondern auch soziologische, psychologische und ethnologische Aspekte. Dabei ist es essentiell sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen auseinanderzusetzen, um die Bedeutung für die Organisationstheorie zu verstehen und auf die Praxis anwendbar zu machen. Das Ziel der vorliegenden Hausarbeit ist es, diese Grundlagen zu erläutern. Es soll aufgezeigt werden, wo sich Unternehmenskultur im wissenschaftlichen Kontext einordnet (Kap. 2). In diesem Zusammenhang ist zu klären, welche Einflussmöglichkeiten auf Unternehmenskultur es gibt. Ein Blick in die Entstehungsgeschichte von Unternehmenskultur ist erforderlich, da die Thematik sich der Soziologie zuordnen lässt. Hierzu wird das Herrschaftsmodell von Max Weber vorgestellt (Kap. 3).
 

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