Unternehmenskultur - Modell für die Kommunikation in Betrieben

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GRIN Verlag, 2007 - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 1997 im Fachbereich Rhetorik / Phonetik / Sprechwissenschaft, Note: 1,8, Eberhard-Karls-Universitat Tubingen (Neuphilologisches Institut), Veranstaltung: Die Sprache des institutionellen Handelns, 20 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Anmerkungen: Am Beispiel der externen Unternehmenskommunikation der Deutschen Lufthansa AG Ende des 20. Jh., Abstract: Eberhard-Karls-Universitat Tubingen, Seminar fur Allgemeine Rhetorik HS: Die Sprache des Institutionellen Handelns, Sommersemester 1997 Unternehmenskultur - Modell fur die Kommunikation in Betrieben Am Beispiel der Deutschen Lufthansa AG von: Sebastian Hoos Abstract Anhand zweier Argumentationsstrange soll die Bedeutung der Rhetorik, im Rahmen der kommunikativen Herausforderungen an Unternehmen, als Kern einer glaubwurdigen Unternehmenskultur erlautert werden. Zuerst sollen Uberlegungen zum Wesen der Institution die Frage der Rolle von Sprache und Sprechen in der Institution Unternehmen verdeutlichen. Der zweite Ansatz geht aus von Habermas Uberlegungen zum gestorten Zusammenspiel der Lebenswelten, denen Individuen heute ausgesetzt sind. Darauf aufbauend soll gepruft werden, ob und wie Kommunikationsentwicklung unter Berucksichtigung rhetorischer Massgaben den gestellten Anforderungen gerecht werden kann. Auf die theoretische Erorterung folgt ein Beispiel aus der Unternehmenspraxis. Der Weg der Deutschen Lufthansa AG zwischen Globalisierung und Privatisierung auf der einen und Servicekultur und Unternehmenskultur auf der anderen hat in den vergangenen Jahren zu einer Umsetzung einiger der vorgestellten Ideen gefuhrt. Diese Massnahmen sollen kurz vorgestellt werden um dann die Arbeit mit einer zusammenfassenden Bemerkung zu beschliessen. Diese Arbeit soll die Grundlagen schaffen fur eine weiterfuhrende empirischrhetorische Untersuchung von spezifischen Kommunikationsakten in der Unternehmenssprache der Lufthansa AG*. In dem hier vorgegebenen Rahmen wird sich keine G
 

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9.1 Praxisbeispiel Adorno Allgemeine Rhetorik Ansatz Aristoteles Artikulation Artikulierung ausgerichtet Außenwirkung Autokommunikation Balance Beispiel Bereiche Betrieben GRIN Verlag betriebswirtschaftliche Corporate Identity Dialog drei einzelnen Mitarbeiter Entkopplung Entscheidungen entsteht entwickelt Erfahrungslernen externe Fragmentierung Führungsebene Führungskräfte Funktion gemeinsame Sprache generalisierter Formen Gesellschaft Glaubwürdigkeit Globalisierung Habermas Härle Hettlage individuellen Individuum und Allgemeinheit informelle innerhalb Institution und private Interaktion Interaktionsform interne Kommunikation Jahren Kapitel Kernfrage Ethos Kommunikation im Unternehmen Kommunikation in Betrieben Kommunikationsakt Kommunikationsentwicklung Kommunikationsinitiative Kommunikationskultur Konsistenz von Worten Konzept Unternehmenskultur Kultur Kulturbewusste Legitimation Managementaufgabe Materieller Aspekt Modell muß Normative Richtigkeit Notwendigkeit nutzenorientiert Organisation Organisationsentwicklungsmaßnahmen Partizipation Partizipationsmöglichkeiten Person Personaler Aspekt private Lebenswelt Reintegration Rolle der Sprache runden Tisch schaffen schließlich Schülein Sebastian Hoos Unternehmenskultur Selbstverwirklichung soll Sozialer Aspekt sprachliche Strategie Subkulturen System Transmissionsriemen Transzendente Formen Transzendente Institutionalisierung Treichler Überzeugungsmitteln unsere Unternehmen Lufthansa Unternehmensethos Unternehmenskommunikation Unternehmenssprache Verbesserung Verhüllungsrhetorik Vorgehensweise Wahrhaftigkeit Wahrheit Werte Wertewandels Wesen der Institution Wirtschaftsbetrieb Worten und Taten Ziel Zusammenfassung und Ausblick Zweckverband

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Page 3 - Wahr ist, daß die Gesellschaft sich nicht gegen die Natur behaupten, sich nicht hätte am Leben erhalten können ohne Organisation, und daß sie es heute weniger als je vermöchte. Kein primitiver Steg wäre sonst je gebaut, kein Lagerfeuer am Verlöschen gehindert worden. Aber diese Notwendigkeit ist kein bloßes Verhängnis, das abrollt, um schließlich die Menschen unter sich zu begraben.
Page 15 - Wo keine selbstverständlichen Gewißheiten vorliegen, wo also Entscheidungen zu treffen sind, die der Zustimmung bedürfen, wo nicht Macht allein entscheidet oder formale Logik Schlüsse erzwingt, da ist der Ort der Rhetorik.
Page 3 - Nicht darum kann es sich handeln, das Menschliche, Unmittelbare oder Individuelle in die Organisation einzubauen. Durch diesen Einbau würde es selber organisiert und eben der Qualifikation beraubt, die man zu bewahren hofft.
Page 12 - Kommunikation schafft Kultur, aber Kultur legt ihrerseits den Rahmen fest, innerhalb dessen Kommunikation möglich ist.
Page 3 - Immerhin sei zur Orientierung daran erinnert, daß Organisation ein bewußt geschaffener und gesteuerter Zweckverband ist.

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