Unternehmensreputation in den Medien: Ein Vergleich von Social Media mit klassischen Massenmedien bei der Bildung von Unternehmensreputation

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GRIN Verlag, Jun 28, 2011 - Business & Economics - 145 pages
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Diplomarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media, Note: 1,0, Donau-Universität Krems - Universität für Weiterbildung (Wissens- und Kommunikationsmanagement, Internationales Journalismus Zentrum), Veranstaltung: Communications & Management, MSc, Sprache: Deutsch, Abstract: Unternehmen, die mit ihren Produkten und Dienstleistungen in der Öffentlichkeit stehen, leben unter anderem vom positiven Bild und dem Vertrauen, das man ihnen entgegen bringt. Die Reputation bzw. der Ruf der Unternehmen kann sich unmittelbar auf deren wirtschaftlichen Erfolg auswirken. Diese Arbeit vergleicht die Rolle der Social Media, also z.B. Facebook, XING, Twitter oder Blogs mit jener der ‚klassischen‘ Massenmedien, also TV, Radio, Print, bei der Bildung der Reputation eines Unternehmens. Ausgehend von der Recherche aktueller Literatur werden in einer qualitativen empirischen Untersuchung 14 Experten verschiedener österreichischer Unternehmen in einem halbstandardisierten In-terview zu den Themen  Reputation und Reputationsmanagement  Eigenschaften der verschiedenen Massenmedien  Behandlung unternehmensrelevanter Themen und Zielgruppen in den unter-schiedlichen Medien  Glaubwürdigkeit der einzelnen Massenmedien  Stand der Aktivität des eigenen Unternehmens in den Social Media befragt. Als Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Social Media als weiterer, ernstzunehmender Medienkanal mit ähnlicher Reichweite wie jene der ‚klassischen‘ Massenmedien gesehen werden können. Deshalb und wegen deren zusätzlichen Eigenschaften, wie z.B. Interakti-vität oder die Möglichkeit jedes Einzelnen zur Partizipation, sollten Social Media in die Kommunikationsstrategie von Unternehmen integriert werden. Ständiges ‚Zuhören‘, auch ‚Monitoring‘ genannt, scheint in den Social Media zur Pflicht zu werden, um frühzeitig auf rufschädigende Botschaften in diesen reagieren zu können. Die Journalisten, die gleich-sam eine Filterfunktion für Nachrichten über das Unternehmen in den ‚klassischen‘ Mas-senmedien einnehmen, haben diese in den Social Media nicht mehr. Umso wichtiger wird für Unternehmen künftig der Beziehungsaufbau zu jenen Nutzergruppen der Social Me-dia, die man als mögliche Multiplikatoren der eigenen Unternehmensbotschaften identifi-ziert hat. So können Firmen die Vernetzung der Nutzer und die Dialogorientierung der Social Media zur unmittelbaren Interaktion mit wichtigen Stakeholdern und zur Stärkung der eigenen Reputation einsetzen.
 

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