Unterschiedliche Gesprächsstile von Männern und Frauen: "Du kannst mich einfach nicht verstehen"

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GRIN Verlag, 2008 - 28 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,3, Universitat Karlsruhe (TH) (Literaturwissenschaft), Veranstaltung: Feministische Literaturwissenschaft, 9 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wer kennt dieses Gefuhl nicht? Man redet und redet und plotzlich schiesst einem der Gedanke in den Kopf: Ich konnte genauso gut mit einer Wand sprechen. Mein Gegenuber versteht mich einfach nicht. Dieser Mensch spricht vermutlich nicht meine Sprache. Anders ergeben sein Verhalten und seine Ausserungen fur mich keinen Sinn. In dieser Hausarbeit mochte ich mich mit den unterschiedlichen Gesprachsstilen von Mannern und Frauen beschaftigen. Wahrend beide Gesprachsstile, sowohl die Mannersprache, als auch die Frauensprache, im Rahmen ihrer eigenen Gesetzmassigkeiten in der Regel gut funktionieren, gibt es haufig Probleme, wenn die beiden sprachlichen Welten aufeinander treffen. Missverstandnisse, Verwirrung, Konflikte, Streitigkeiten und Frustration sind haufig zu beobachtende Folgen. Deborah Tannen, die sich mit dieser Problematik auseinander gesetzt hat, bezeichnet das Zusammentreffen der beiden sprachlichen Welten auch als interkulturelle Kommunikation." So als ob zum Beispiel zwei Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen, Religionen oder auch mit grundlegend anderen ethischen Grundsatzen aufeinander treffen. John Gray druckt dieses Dilemma in seinem zweiten Buchtitel etwas uberspitzer so aus: Manner sind vom Mars - Frauen sind von der Venus" (1992). Soweit geht die Soziolinguistin Tannen nicht. Sie verbannt die beiden Geschlechter nicht auf jeweils einen anderen Planeten wie Gray es in dem Titel provokativ und polemisch formulierte. Sie weist Mannern und Frauen lediglich unterschiedliche Sichtweisen auf die Welt und Standpunkte in dieser zu. Diese ungleichen Weltbilder sieht sie als Ursache fur manche auftretenden Kommunikationsschwierigkeiten zwischen den Geschlechterparteien. Die Autorin versucht in ihre"
 

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