Untersuchung der Intergruppengruppenbeziehung und -kommunikation zwischen Fußballvereinen und Ultragruppierungen: Ein Forschungsbericht

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GRIN Verlag, Sep 27, 2012 - Language Arts & Disciplines - 56 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Forschung und Studien, Note: 1,3, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Institut für Kommunikationswissenschaft), Veranstaltung: Intergruppenkommunikation, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Projektarbeit ist innerhalb des Seminars „Intergruppenkommunikation“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena entstanden. Ausgehend von der Frage, welche Phänomene von Intergruppenbeziehungen in der Realität zu beobachten sind, kamen wir über faschistisch eingestellte Gruppierungen und deren Beziehung zu Fußballanhängern, zu der vermehrt medial genannten Gruppe der „Ultras“. Gerade im Zusammenhang mit Gewaltausbrüchen rund um die Spieltage der deutschen Fußball-Bundesligen taucht immer öfter der Begriff „Ultra“ in den Schlagzeilen deutscher Medienangebote auf. Ganz beispielhaft als Schlagzeile und als Ausgang unserer sozialpsychologischer Überlegungen lautete ein Artikel auf Stern.de (Bellstedt, 2011): „Ultras in der Fußball-Bundesliga - Wenn Fans zu Feinden werden“. Noch interessanter für die weitere Betrachtung und die Analyse der Intergruppenbeziehung sind jedoch folgende Sätze der Unterschlagzeile (ebd.): „In Frankfurt hat ein Polizist zum Selbstschutz Gebrauch von seiner Schusswaffe gemacht. Eine Gruppe von Ultras hatte ihn massiv bedroht. Gewalt und Provokation sind Teil der Ultra-Fankultur. Was neu ist: Die ‚Fans' greifen immer öfter auch den eigenen Verein an.“ In dieser Aussage steckt der Ursprung unserer Überlegungen. Zuvorderst ist zu klären was eine ‚Gruppe von Ultras' ist und inwiefern sie sich von ‚normalen' Fans oder auch von Hooligans unterscheidet. Im folgenden Kapitel wird diese Ultrabewegung dargestellt. Es wird versucht deren Aktivitäten, Einstellungen und Zielsetzungen zu erörtern. Weiter werden in dem Kapitel die Probleme, bzw. Konflikte herausgestellt, die in der Kommunikation mit dem Verein, der eigentlich das zentrale Objekt einer unterstützenden Gruppierung wie der Ultras ist, auftreten. Das solche Probleme auftreten müssen, erschließt sich ebenfalls aus der oben genannten Unterschlagzeile, wenn Bellstedt schreibt, dass diese „Fans“ immer öfter auch den eigenen Verein angreifen. Im zweiten Kapitel wird es somit auch darum gehen, wie solche „Angriffe“ geäußert werden. Wie äußert diese Gruppierung überhaupt ihre Ansichten und Forderungen? Wie antwortet der Verein darauf? Es geht also um die kommunikationspsychologisch interessante Frage, wie die Kommunikation zwischen diesen beiden Parteien stattfindet.
 

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Contents

EinleitungRB
1
Theoretischer Hintergrund mit Anwendungsbeispielen zur UltraVerein
12
Stand der empirischen ForschungRB
20
Erwartete Ergebnisse und FazitRB
35
Anhang
42

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Analyseeinheit Appel Artikelebene Artikels codiert aufgrund Aussagenebene Außerdem Befragung beiden Gruppen Beispiel beispielsweise Berichterstattung über Ultragruppierungen beschrieben besonders bestimmten Bezug Bild Bild-Zeitung Choreografien Code Ausprägung Codebuch codieren Darstellung direkte Ebene des Artikels eigene Gruppe eigenen Verein Eigengruppe Einstellungen emotional emotionalisierende Elemente emotionalisierende Stilmittel Emotionalisierungspotential erfassen Fans FC Bayern München formalen Fragebogen Frankfurter Allgemeine Zeitung Fremdgruppe Frindte Fußball Fußballfans Fußballspiel Fußballverein Gewalt gewalttätig Gruppierungen Hooligans Hypothesen Identifikation Inhaltlich emotionalisierende Inhaltsanalyse Intergruppenkommunikation Jahre jeweils Kapitel kognitive Kommunikation könnte Kontakt Mannheimer Morgen mediale Berichterstattung Medien meinungsbetonten Merchandising Merkmale Methode Mitglieder von Ultragruppierungen möglich negativer Operationalisierung Outgroup Personen Petersen Phänomen Pilz Pilz et al positiven Pyrotechnik relevanten Reliabilität Rezipienten schen Six-Materna soll somit Sommerey sowie soziale Identität Sozialpsychologie Spieler sprachlich emotionalisierende Stadion stark Stereotype gegenüber Stereotype und Vorurteile stereotypisierten Gruppe stereotypkonform Stilform Studien Thema Theorie der sozialen Ultrabewegung Ultrakultur Ultras Umfang des Artikels unserer unterschiedliche Untersuchung Vereinsführung Vereinsmitglied Voss weitere weniger Zeitung

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