Untersuchung zur Kommunikation von Führungskräften und Mitarbeiterinnen in Teambesprechungen

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GRIN Verlag, Oct 7, 2008 - Language Arts & Disciplines - 81 pages
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation, Note: 1,8, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, 70 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit befasst sich mit einer grundlegenden Analyse der Sprache in Teambesprechungen . Neben Teambesprechungen gibt es in Unternehmen zahlreiche Kommunikationswege, die teils face-to-face, teils über Medien erfolgen. Besonders Angestellte im Managementbereich und andere statushohe Personen verbringen den Hauptteil ihrer Arbeitszeit mit Mitarbeiterkommunikation. Den größten Teil nehmen dabei Telefongespräche und Emailkontakte ein. Die persönliche Kommunikation tritt in den Hintergrund. Face-to-face Kommunikation lässt sich am besten in Teamsitzungen beobachten, spontane oder gar informelle Gespräche lassen sich schlechter dokumentieren. Es existieren einige Untersuchungen zu so genannten Mitarbeitergesprächen, die unter vier Augen geführt werden. Gerade aber quantitative Ergebnisse zu solch speziellen Gesprächssituationen sind bisher zu wenig betrachtet worden. Linguistische Analysen gehen häufig qualitativ vor und können somit Anleitungen zu einer umfassenderen, auch quantitativen, Untersuchung geben. Das qualitative Arbeiten alleine kann nicht mehr als eine Anregung sein: Wenn wir etwas über un¬sere Sprache erfahren und Kommunikation effizienter machen wollen, benötigen wir Daten, die vor einer ausführlichen wissenschaftlichen Prüfung bestehen. Die Daten müssen ein breites Feld erfassen, aus unterschiedlichen Institutionen stammen und anhand verschiedener Kriterien ausgewertet werden. Sie dürfen nicht nur einzelne Gespräche enthalten, deren Herkunft wissenschaftlich ungenügend erklärt wurde (siehe Tannen 1995). Die Daten müssen authentisch sein und dem Anspruch der Wiederholbarkeit der Auswertung genügen (wie bei Müller 1997). Dazu müssen alle bewerteten Kategorien klar und richtig operrationalisiert werden, was keineswegs eine Selbstverständlichkeit ist. Begriffe wie Macht und Dominanz werden häufig verwendet, ohne vorher definiert worden zu sein. Im schlimmsten Fall werden sie einfach mit dem Status oder dem Geschlecht einer Person gleichgesetzt und manifestieren sich in Allgemeinplätzen („Frauen entschuldigen sich häufiger.“ Tannen 1995:44). Aber auch linguistisch zunächst klare Begrifflichkeiten wie Unterbrechung und Pausen können bei näherer Betrachtung Tücken aufweisen, die gesamte Untersuchungen nichtig machen können. Hierzu bedarf es langer Beobachtung und einer Prüfung der bisher erschienenen, vor allem auch qualitativ arbeitenden, Literatur.
 

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