Untersuchungen zur Funktion der Tafel in Hartmann von Aues Werk „Gregorius“

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GRIN Verlag, 2011 - 32 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Germanistik - Altere Deutsche Literatur, Mediavistik, Note: 2,3, Technische Universitat Dresden (Sprach-Literatur- und Kulturwissenschaft), Veranstaltung: Proseminar Gregorius, Sprache: Deutsch, Abstract: Das mittelhochdeutsche Werk Gregorius," verfasst von Hartmann von Aue um 1150, zahlt noch heute zu den bedeutendsten Texten des ausgehenden 12. Jahrhunderts. Es erzahlt die Geschichte des guten Sunders" Gregorius, welcher der inzestuosen Verbindung zweier adeliger Geschwister entstammt und ausgesetzt wird. Aufgefunden von einem Fischer, wird das Findelkind unter Leitung eines Abtes aufgezogen und im Kloster ausgebildet. Als Jungling zieht Gregorius in die Welt hinaus und kommt unbekannterweise in das Land seiner Mutter. Er heiratet sie und regiert fortan mit ihr gemeinsam sein Land. Zufallig erfahrt die Mutter von der Herkunft ihres Mannes, erkennt ihn als ihren Sohn und beide trennen ihre Wege, um kunftig in Busse zu leben. Gregorius busst auf einem Felsen im Meer, bis er von Gott erlost und zum Papst gekront wird. Im Verlauf der Handlung wird die Tafel, in Form eines Dyptichons, zum entscheidenden Objekt, da sie direkt handlungsauslosend" wirkt. Die Tafel wird dem Kinde Gregorius von seiner Mutter mitgegeben, bevor es ausgesetzt wird und schreibt ihm damit einen Lebensweg ein, der im Verlauf der Arbeit erlautert werden soll. Die Intention der Arbeit ist ferner die Darstellung der Funktion der Tafel fur die Mutter und Gregorius selbst, in Verbindung mit der Erorterung der jeweiligen Folgen. Dabei wird auch auf die Bedeutung der Tafel im Hinblick auf Sunde, Busse und Vergebung eingegangen."
 

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