Unzeitgemässes Denken bei Sophokles

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Franz Steiner Verlag, 2001 - History - 330 pages
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Die sieben erhaltenen Dramen des Tragikers Sophokles entstanden in der zweiten H lfte des 5. Jahrhunderts v. Chr. Athen war damals von der Dynamik eines umfassenden geistigen Wandels gepr gt. Die radikale Demokratie durchdrang alle Lebensbereiche und wurde vielfach als Bedrohung ueberkommener Werte, insbesondere im Bereich der Familie empfunden. In der Arbeit wird versucht zu zeigen, wie Sophokles die gro en Gestalten seiner Trag dien (Aias, Herakles, Antigone, Elektra, dipus und Philoktet) zu Vertretern einer lteren Weltsicht macht, die nicht mehr die zeitgem e ist, und wie er ihnen gleichwohl mit distanzierter Sympathie gegenuebersteht. Ein leitender Gedanke der Arbeit ist es, da diese Charaktere in ihrer stolzen und trotzigen, unmodernen Haltung fuer Sophokles gem dem bekannten Diktum des Aristoteles Menschen sind, wie sie sein sollen .
 

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Contents

Vorwort
9
Unzeitgemäßes Denken imAias 17
42
Unzeitgemäßes Denken in den Trachinierinnen
65
Unzeitgemäßes Denken in der Antigone
89
Unzeitgemäßes Denken im König ödipus
127
Unzeitgemäßes Denken in der Elektra
171
Unzeitgemäßes Denken im Philoktet 221
256
Unzeitgemäßes Denken im ödipus aufKolonos
263
Resümee
301
Bibliographie
309
Register
319
Copyright

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