Urban Recycling: Migration als Großstadt-Ressource

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Erol Yildiz, Birgit Mattausch
Walter de Gruyter, Jan 1, 2008 - Architecture - 175 pages
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Von Arbeitsmigranten bewohnte Stadtquartiere gelten als Ghettos oder werden mit dem Stichwort „Parallelgesellschaft" etikettiert: negative Zuschreibungen, die dafür sorgen, dass die Bewohner solcher Quartiere oft genug ins gesellschaftliche Abseits gedrängt werden.
In der kritischen Migrationsforschung wird seit Jahren ein entschiedener Perspektivenwechsel gefordert: Der historisch konstitutive Zusammenhang von Migration und Urbanisierung und damit der Beitrag von Migranten für die Entwicklung und Modernisierung von Stadtquartieren muss endlich zur Kenntnis genommen werden.
Urban Recycling bietet erfahrungsgestützte Einblicke in die soziale Praxis vor Ort und thematisiert bisher vernachlässigte Alltagswirklichkeiten: mit Essays und auf der Basis von empirischen Studien, die in den letzten zehn Jahren in migrationsgeprägten Quartieren in Berlin, Köln, Dortmund, Amsterdam, Marseille sowie in New York und Toronto durchgeführt wurden.

 

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Contents

Herz und Kreislauf Statt eines Vorworts
8
Einleitung
12
Die Bronx im Kopf Ein Mythos und die Kultur der Urbanität
22
Fünfhundert Jahre Erfolg durch Immigration Eine kurze Chronik Amsterdams
42
Selbständigkeit von Migranten und informelle Netzwerke als Ressource für die Stadtentwicklung ...
52
Perspektiven der Transkulturalität als Praxis Unternehmer türkischer Herkunft in Berlin
63
der Geist der Krise und die Ökonomie des Basars
82
Als Deutscher ist man hier ja schon integriert Alltagspraxis in einem Kölner Quartier
100
DortmundBorsigplatz
119
Einst die Bronx von Bern Die andere Logik sozialräumlicher Segregation
137
Kulturelle Cluster in Toronto
159
Autorinnen und Autoren
174
Copyright

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About the author (2008)

Erol Yildiz, Soziologe ist Privatdozent an der Universität zu Köln und arbeitet an der Universität Luxemburg und Hamburg.

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