Urbanisation in Holstein

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GRIN Verlag, 2007 - 44 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Geschichte Europa - and. Lander - Mittelalter, Fruhe Neuzeit, Note: 1,7, Christian-Albrechts-Universitat Kiel (Historisches Seminar), Veranstaltung: Proseminar Schleswig Holstein im Mittelalter, Sprache: Deutsch, Abstract: Die deutsche Stadt ist ein Emporkommling des Mittelalters. Obwohl es zur Romerzeit ein bluhendes Stadtewesen mit italienischem Stadtrecht auf dem Boden des spateren Deutschen Reiches gegeben hat, blieben nur relativ wenige civitas von den Zerstorungen in der so genannten Volkerwanderungszeit verschont. Daher gibt es hier auch nur eine begrenzte siedlungsgeschichtliche Kontinuitat. Die einfallenden germanischen Volksstamme haben nicht in geschlossenen Siedlungen gewohnt, sondern in Hofen, die durch reichlich Zwischenraum voneinander geschieden waren. Dahingegen waren seit je her befestigte Platze in Gebrauch, die bei Krieg Zuflucht boten, jedoch selten dauerhaft bewohnt wurden. Ein solcher Platz, den die Romer mit oppidum ubersetzten, nannten die Germanen Burg. Jedoch hat wohl keine germanische Burg "aus sich heraus den Weg zur mittelalterlichen Stadt gefunden." Dagegen gibt es schon seit prahistorischer bis zur Karolingerzeit zumindest eine topografische Kontinuitat einiger Grossorte, die vermutlich eine ununterbrochene Entwicklung zur mittelalterlichen Stadt vollzogen haben. Auch wurden beispielsweise Elemente der romischen Stadt als Kulturerscheinung und Rechtsgebilde in der Merowingerzeit adaptiert. In der vorliegenden Arbeit soll nun vornehmlich die Siedlungsentwicklung in Holstein betrachtet werden, die sich trotz der Zugehorigkeit des sachsischen Gaues Holstein zum frankischen und spater Deutschen Reich seit dem Jahre 810 durchaus sehr deutlich von der Entwicklung in West- und Mitteleuropa unterschied. Die nordelbischen Sachsengaue, das abodritische Wagrien und auch das nordlich der Eider gelegene Gebiet der drei sudlichsten Syssel des danischen Reiches waren in wirtschaftlicher, verfassungsr
 

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