Ursachen und stadtgeographische Erscheinungsformen von Segregation in Johannesburg nach 1994

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GRIN Verlag, 2007 - 60 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Geowissenschaften / Geographie - Bevolkerungsgeographie, Stadt- u. Raumplanung, Note: keine, Universitat Potsdam, 6 + 3 online Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: 1.Einleitung Was nach dem Ende der Apartheid kommen wurde, konnte Anfang der 90er Jahre kein Sudafrikaner mit Sicherheit prophezeien. Wurde ein Blutbad ausbrechen oder der Uber-gang von einem tyrannischen Regime zu einer Demokratie friedlich verlaufen? Wurde jahrelang eine Stimmung von Missgunst und Rachsucht uber das Land herrschen oder wurden sich Schwarze und Weisse von einem Tag zum anderen in die Arme fallen? Trotz viel Unsicherheit konnte man zumindest auf geographischer Ebene schon ahnen, was fol-gen wurde. Wie erwartet zogen nach der Abschaffung des Group Areas Act unzahlige Schwarze aus den ehemaligen homelands in die stadtischen Ballungsraume und viele schon ansassige Gastarbeiter zogen aus den Townships in andere Stadtteile, die zuvor aus-schliesslich von Weissen bewohnt waren. Die Grossstadte Johannesburg, Kapstadt und Dur-ban erlebten also gleichzeitig sowohl eine demographische Umstrukturierung also auch eine Massenzuwanderung aus umliegenden und weiter entfernten landlichen Raumen. Wahrend die ehemaligen homelands (v.a. Transkei, Kwazulu und Lebowa) durch den Exo-dus v.a. viele junge Schwarze verloren, wuchs der Bedarf an Wohnmoglichkeiten in den Stadten rasant an. Die abgelegenen Townships und innerstadtischen Gebiete konnten (und konnen bis jetzt) nicht alle Zugezogenen und deren Nachwuchs beherbergen, sodass an den Peripherien der Stadte so genannte informal settlements (auch shanty towns oder squatter camps, grosstenteils Marginalsiedlungen) entstanden, in denen die Lebensbedingungen v.a. aufgrund mangelnder Infrastruktur, Armut und Kriminalitat erschwert
 

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