Vampire und Sexualität: Stoker, Murnau und Coppola im Vergleich

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GRIN Verlag, 2010 - 64 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,0, Ludwig-Maximilians-Universitat Munchen, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Vampir ist ein Phanomen, das interessanterweise in den unterschiedlichsten Kulturen, von Europa bis Afrika, zu finden ist. Der Ursprung des transsilvanischen Vampirs wird im allgemeinen Volksglauben auf den Grafen Vlad epe zuruckgefuhrt, der Anfang des 15. Jahrhunderts gelebt hat und das Blut seiner Gegner getrunken haben soll. Die Literatur und spater auch der Film haben das Thema des untoten Blutsaugers dankbar aufgenommen und verarbeitet. Die Eleganz, die dem Vampir seit Bram Stoker nachgesagt wird, macht ihn als Monster im Film besonders interessant. Grausamkeit und Adel sind in Kombination viel erschreckender als nacktes Grauen. Der Zuschauer fuhlt sich vom eleganten Ausseren des Vampirs angezogen und von seinen todlichen Taten abgestossen. Ich mochte in dieser Arbeit die Filme Nosferatu - Symphonie des Grauens von Friedrich F. Murnau und Bram Stoker's Dracula von Francis Ford Coppola auf ihren sexuellen Gehalt und ihre erotischen Anspiellungen hin untersuchen und dann mit Hilfe des Romans von Bram Stoker ihre Aussage deuten. Dazu bedarf es eines Uberblicks uber die Freud'schen Forschungsansatze bezuglich des Romans und detaillierter Einzelanalysen der Filme. Abschliessend soll auf Basis der Einzelanalysen ein Bogen von Stoker uber Murnau bis hin zu Coppola gespannt und die Entwicklung des Themas Sex interpretiert werd
 

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Bram Stokers Dracula 13 4 Stoker Murnau Coppola 20 III Zusammenfassung 21 IV Literaturverzeichnis
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