Variable Entlohnung - Instrument zur Steigerung des Unternehmenswertes

Front Cover
GRIN Verlag, Feb 15, 2003 - Business & Economics - 29 pages
0 Reviews
Studienarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,7, Universität Lüneburg (Rechtswissenschaften), Veranstaltung: Rechtliche Aspekte variabler Entlohnung in Kapitalgesellschaften, Sprache: Deutsch, Abstract: Die Wahl eines Entlohnungs- und Anreizsystems ist eine der grundlegenden Fragestellungen im Rahmen des Managements und damit auch eine entscheidende Variable bei der erfolgreichen Umsetzung einer Unternehmensstrategie. Jede Umsetzung einer Strategie ist letztlich an Menschen gebunden. Diese leistungsgerecht zu entlohnen und zu motivieren, ist Kernaufgabe eines Unternehmens. Unabhängig von der durch das Unternehmen verfolgten Strategie, ob Kostenführerschaft, Nischenstrategie oder Qualitätsführerschaft, im Mittelpunkt der Strategieumsetzung stehen die verfügbaren und benötigten Mitarbeiter.1 Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Untersuchung der Frage, ob mit Hilfe variabler Entlohnungsmodelle der Wert des Unternehmens langfristig beeinflusst werden kann. Ausgehend von der Darstellung einzelner Formen variabler Entlohnung wird für verschiedene Gruppen von Entlohnungsmodellen diese Frage jeweils erörtert. Aufgrund der Breite an Möglichkeiten variabler Entgeltsysteme beschäftigt sich die vorliegende Arbeit schwerpunktmäßig mit langfristig ausgelegten, marktwertorientierten Vergütungsinstrumenten, d.h. die direkte oder indirekte Beteiligung, insbesondere des Managements, am Eigenkapital einer Kapitalgesellschaft. Eine wertorientierte Unternehmensführung ist die Grundlage für die Wirksamkeit erfolgsabhängiger, marktwertorientierter Vergütungssysteme. In den 70er und 80er Jahren war der Aufbau strategischer Wettbewerbsvorteile mit der Zielrichtung Umsatz- und Gewinnwachstum der Mittelpunkt unternehmerischen Handelns. Dies implizierte aber nicht notwendiger Weise die Schaffung ökonomischer Werte für die Eigentümer. Diese kann erst durch eine wertorientierte Denkhaltung bei der Umsetzung der Unternehmensstrategie erreicht werden. Das bedeutet, daß Umsatz und Ertrag zwar nach wie vor zentrale Zielgrößen darstellen, jetzt allerdings unter der Nebenbedingung der langfristigen Steigerung des Unternehmenswertes. Dies impliziert notwendiger Weise die Ausrichtung des Verhaltens von Führungskräften an den Eigentümerwert. Dieses Führungskonzept geht auf den Shareholder Value- Ansatz zurück, wonach die Erhöhung und Schaffung von Wert für die Eigentümer von Unternehmen das oberste finanzwirtschaftliche Ziel ist.2 Das primäre Ziel variabler Vergütungssysteme im Sinne wertorientierter Unternehmensführung ist somit die leistungsgerechte Entlohnung sowie die Motivation des Managements, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern um so den Wert für die Eigentümer zu maximieren.
 

What people are saying - Write a review

We haven't found any reviews in the usual places.

Contents

Die AgencyTheorie als Ausgangspunkt für Anreizsysteme
5
Auswirkungen variabler Entlohnungsmodelle auf
12
AusblickFazit
24

Other editions - View all

Common terms and phrases

Achleitner Agency-Theorie Agent Akkordlohn Aktienbasierte Managementvergütung Aktienkurs Aktienoptionen Aktionäre allerdings allgemeine Betriebswirtschaftslehre Altaktionäre Arbeitsrecht Ausgabe neuer Aktien Begünstigten Belegschaftsaktien Beteiligung Beteiligungsmodelle Betriebswirtschaftslehre Bezugsrechte börsennotiert bspw Bühler Deutscher Betriebswirtschafter-Tag 1998 Eigenkapital Eigenkapitalgeber Entwicklung des Unternehmenswertes Finanzwirtschaft Flows Free Cash Flow Gesellschaftsrecht Handbuch Investment Banking insbesondere Jost Kapitalerhöhung Kapitalgesellschaften Kapitalverwässerung Kennzahlenbasierte Managementvergütung PhantomPläne klassischen Lohnformen Klemund Kongress-Dokumentation 52 KonTraG Kurswert langfristigen Steigerung Leistungsbeurteilung Lohn Long Term Incentives Managements Managementvergütung PhantomPläne CashbasiertePläne Managementvergütung Reelle Eigenkapital marktwertorientierte Vergütungsinstrumente menswert Meßgröße Mitarbeiter Mitarbeiterbeteiligung und Unternehmensfinanzierung Möglichkeit Motivationswirkung Optionsmodellen Output Peter Hrsg Phantom Stock Prämienlohn Prinipal-Agenten-Theorie Recht Risiko Risikoaversion Schäffer-Poeschel Verlag Schettgen Shareholder Value Shareholder-Value Short Term Incentives ShV-Konzeptes somit sowie Steigerung des Unternehmenswertes Steuern Steuerrecht Stock Option Plans Stuttgart 1999 Stuttgart 2002 Theo Hrsg tierten Vergütungsinstrumenten Unternehmenserfolg Unternehmenssteuerung und Anreizsysteme variablen Entlohnung variabler Entlohnungsmodelle vergütungen Virtuelle Eigenkapital Vergütungssysteme Verlag für Wirtschaft Wandelanleihe Wandelschuldverschreibungen Wert des Unternehmens Wertsteigerungsrechte Wichels Wolfgang/Siegert Wollmert Zeitlohn Zielen des Prinzipals zwingend

Bibliographic information