Vaterländische Schauspiele

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bei Julius Eduard Hitzig, 1811 - 202 pages
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Page v - Ich weiß von keinem falschen Waldemar; Und auch in Bücherkemenaten drinnen Sitzt meine Schwester, — Tochter, wenn Ihr wollt, — Hat von Urkunden sich 'nen Thron erbaut, Mit Siegeln Hals und Haupt sich reich geschmückt; Heut' davon nichts. Wer sie befragen will. Geh' hin, und such
Page 8 - Herrn gekränkt, Und, wie mir's schien, heut' nicht zum erstenmale. Thut das nicht mehr. Ich weiß, Ihr seid Euch fremd; Doch Ludwigs Vortheil und des Landes Heil Verlangt, daß Ihr Euch in einander schickt, Und Liebe suchen kleidet gut vom Thron aus, Und seinen Stufen. Wer nicht oben haust, Dem möcht' es anstehn fast, wie Schmeichelei, Vor deren Schein wie vor der Pest sich scheut Ein Ehrenmann.
Page 27 - Euch allen todt, Hab' ich gelebt, gebüßt, am Libanon, Nicht ganz unwerth dem Herrn, wie mirs gesagt hat Im dunkeln Cedernwald manch lichter Strahl.— Da aber kam die Kunde zu mir hin, Wie meines Landes angeborne Herr'n Von Anhalt ausgeschlossen sein der Erbschaft, Und wie der Baier walt
Page 3 - Palästina hört' ich von ihm sprechen. Bauer, Ei woll' der liebe Gott, Ihr hörtet Wahrheit. Doch glaub' ich's kaum. Nichts Anders, als der Tod, Hält' ihn von seinen Märkern losgemacht. Er hatt' uns doch so gar von Herzen lieb. Und nun uns lassen? Uns Verwaiste heulend An seinem Sarge lassen, und hinaus In fremdes Land zieh'n? Nein, das glaub
Page 47 - Sirh' unsern lieben Markgraf vor uns stahn! — Ia, Herzog Ludwig hat uns gar nicht lieb, — Ha, aber Frau'n und Bräute hat er lieb, — Ia, ja...

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