Veränderte Kindheit. Wie Erwachsene mit Veränderungen in der Lebenswelt der Kinder umgehen können

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GRIN Verlag, Sep 25, 2005 - Education - 24 pages
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Wenn wir an unsere Kindheit zurückdenken, dann fallen uns zahlreiche Anekdoten ein, wie zum Beispiel: "Wir hatten keinen GAME-BOY!", oder "Was? Ich hatte auch nur eine Puppe, warum muss es ständig die neuste BARBIE sein?" oder auf die Schule projiziert: "Warum brauchst du für die Schule unbedingt die aktuellsten Nike-Schuhe oder Esprit-T-Shirts? Bei uns damals, da bekamen wir höchsten einmal im Jahr neu Kleidung oder wir haben die Kleidung von unseren Geschwistern aufgetragen." Und dann erinnern wir uns sehr gut, dass wie wir altklug geantwortet haben: "Damals, bla, bla. Früher, damals." Wir leben im Hier und Jetzt. Und heute können wir selbst immer wieder erschreckt feststellen, dass wir die heutige Schülergeneration ähnlich kritisch betrachten, wie es damals unsere Eltern taten. Wir möchten mit dieser Einleitung ausdrücken, dass es schon immer soziale Entwicklung und Veränderungen gegeben hat und immer geben wird. Mit Blick auf die gesellschaftliche Entwicklung kann man sagen, dass sich früher Veränderungsprozesse langsamer vollzogen haben. Im Zuge der Industrialisierung forcierten sich diese Prozesse im zunehmenden Maße. Die Sozialisationsforschung spricht in diesem Zusammenhang von den so genannten "Modernisierungsschüben" (vgl. Fölling-Albers, 1993, S.1). Des Weiteren möchten wir zum Ausdruck bringen, dass sich die Erziehungseinstellungen und Verhaltensweisen von Erwachsenen konsistent über die Zeit sind. Lediglich die Lebenswelt der Kinder ist eine andere. Die Folge davon ist eine Diskrepanz zwischen der Erfahrungswelt der Kinder und der Erwachsenen. Insbesondere im Schulalltag müssen die Lehrerinnen und Lehrer (im Folgenden werden wir nur noch den neutralen Ausdruck des Lehrers verwenden) auf die veränderte Lebenswelt der Kinder einstellen und sensibel für die unterschiedlichen Entwicklungsstränge der eigenen Geschichte und der Geschichte der Kinder werden. Aufgrund dieser Problematik soll in dieser Hausarbeit die veränderte Kindheit thematisiert werden.
 

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3.2 Soziales Verhalten 3.3 Sprachentwicklung 3.4 Entwicklungsschere aktive Wortschatz Angebote wahrnehmen Arbeitsverhalten ausdrucksarm ausgeprägt Auswirkungen bedeutet veränderte befragten Lehrer befragten Lehrkräfte Befragungen der Lehrer Beltz Bildungsreform Datenerhebung Dietmar Klotz Diskrepanz drei Dekaden drei Frageschwerpunkten Einelternteilfamilien Einkind-Familie Eltern Elternhaus Elternteile Erfahrungswelt der Kinder erkennen Eschborn Familie Fragebögen Freizeitangebote Freizeitbeschäftigung früher Abbildung früheren Schülergeneration Geburtenrate Gesamtgruppe Gesellschaft geworden Gleichaltrige Grundschulalter häufig Haushalte mit drei heutige Kinder heutzutage Jahre 2000 betrug Kinder diese Angebote Kindergarten Kindheit verändert Konzentration ländlichen Regionen Lebenswelt der Kinder Lehrer ließ Lern Lernangebote Lernmotivation lernmotiviert Maria Fölling-Albers Medien meisten Morawietz mündliche Befragung müssen Nutzung oben beschriebene Oberpfalz Oldenburg/Ostfriesland Pädagogische Woche Phase Psychologie Regensburg schriftlichen Befragung Schulalltag Schule vorbereitet Schuljahres Schulkinder heute schulorientierte Lerninhalte Schulverhalten sodass somit sozial eingestellt Spielpartner Spielplatz Sprachniveau Sprachverhalten Stadt Stadtrandgebieten stark Umfeld Umgang Universität Oldenburg Unruhe und Ausdauer unsere veränderte Grundschule veränderte Kindheit veränderte Lebenswelt Vergleich zu früher Vorbereitung vorschulische wahrgenommen Weinheim Weiteren zunehmendem Maße

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