Verbände und Massenmedien: Öffentlichkeitsarbeit und ihre Resonanz in den Medien

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Deutscher Universitätsverlag, Jun 18, 1998 - Language Arts & Disciplines - 233 pages
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Die Frage nach der massenmedialen Vermittlung von Politik und ihrer Auswirkung auf die Offentlichkeit ist nicht neu. Mit der zunehmenden Ausbreitung der Massenmedien in moder nen Industriegesellschaften kornmt ihr eine gescharfte Bedeutung zu. Dies gilt urn so mehr, als vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veranderungen der Bedarf an Information fUr eine breite Offentlichkeit in besonderem MaBe vorhanden ist. Wenig Beachtung findet jedoch bisher die Bedeutung, die die massenmediale Berichterstat tung fUr die verschiedenen politischen Akteure einnirnmt. Dies trifft weniger auf die Parteien zu, wird deren Interesse am Zutritt zu den Massenmedien und der Nutzen der massenmedialen Berichterstattung flir ihre Politik in der wissenschaftlichen Diskussion durchaus thematisiert. Wenig erforscht hingegen ist die Bedeutung massenmedialer Berichterstattung fUr einen ande ren wichtigen Akteur in der Gesellschaft, die Verbande. Sehr urnfangreich werden Verbande und ihr Handeln in Bezug zu verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren analysiert, jedoch die Massenmedien gehoren nicht zu diesen Akteuren. Wenn es urn verbandliche Fragestellungen geht, etwa die EinfluBnahme von Verbanden auf staatliche Instanzen, so wird von den Massenmedien zumeist nur am Rande Notiz genommen. Diesem Defizit will die vorliegende Arbeit entgegenwirken. Gefragt wird nach der Bedeutung, die die Massenmedien und eine spezifisch auf sie gerichtete Offentlichkeitsarbeit fUr die verschiedenen Verbande und ihr Handeln einnehmen. Diese Frage nach der Bedeutung der Massenmedien und einer auf sie gerichteten Offentlichkeitsarbeit ware jedoch zu kurz gegriffen, wtirde nicht auch untersucht, inwieweit die Verbande Erfolg haben in ihrem Bemtihen, die Medien fUr ihre Interessen zu nutzen und massenmediale Resonanz zu erzielen.

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About the author (1998)

Rolf Hackenbroch promovierte mit der hier angezeigten Arbeit 1995 an der FU Berlin. Seit 1994 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaften der Universität Leipzig tätig.

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