Verbesserung der Supply Chain Leistung auf Basis des SCOR-Modells: Am praktischen Beispiel der Liefertreue

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GRIN Verlag, Aug 28, 2008 - Business & Economics - 26 pages
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Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich BWL - Beschaffung, Produktion, Logistik, Note: 1,3, Hamburger Fern-Hochschule, Veranstaltung: Studienschwerpunkt Unternehmenslogistik, 37 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund der Globalisierung und Vernetzung der Märkte, der steigenden Komplexität und Individualisierung der Kundenanforderungen auf wachsenden Käufermärkten erscheint die erfolgreiche Differenzierung im Wettbewerb ausschließlich über Produkte, Qualität und Preis nur noch eingeschränkt möglich: zusätzliche Dienst- und Serviceleistungen werden von den informierten Käufern ebenso erwartet wie eine durchgängig hohe Qualität der Logistikleistungen z. B. in Form kurzer Lieferzeiten, hoher Liefertreue und kundengerechter Lieferflexibilität. Der Faktor Zeit wird neben Qualität und Preis zu einem weiteren kritischen Erfolgsfaktor im Kampf um Märkte und Marktanteile. Gleichzeitig zwingt ein anhaltender wettbewerbsinduzierter Kosten- und Preisdruck Unternehmen zur nachhaltigen Fokussierung auf Kernkompetenzen, die die wesentliche Wertschöpfung der Unternehmen erbringen und in einzigartiger Weise Kundenwünsche erfüllen. Das Primat der Kundenorientierung führt tendenziell zu einer Verringerung der Fertigungstiefe und damit zu einer Auslagerung von Wertschöpfungsprozessen an Zulieferer. Die weltweite Arbeitsteilung steigt weiter, wodurch strategische Lieferantenintegration überlebenskritisch wird. In Folge dessen geraten nicht mehr nur Unternehmen, sondern ganze Supply Chains (Lieferketten) in den globalen Wettbewerb. Eine marktgerechte, effiziente und flexible Organisation der Kunden- und Lieferantenbeziehungen wird daher wettbewerbsentscheidend. Die unternehmensinterne Logistik muss zum unternehmensübergreifenden Supply Chain Management (SCM) ausgebaut werden. Bei der Gestaltung, Analyse und Optimierung übergreifender Supply Chains können sog. Referenzmodelle wie das industrieweite, branchenneutrale SCOR (Supply Chain Operations Reference-)Modell helfen. Es bietet ein konzeptuelles Rahmenwerk zur unternehmensübergreifenden Verständigung hinsichtlich der Beschreibung, Messung und Optimierung logistischer Prozesse. Seine Stärke ist die systematische Entwicklung und Verbreitung eines weltweiten De-facto-Standards für SCM-Konzepte. In vorliegender Arbeit soll am praktischen Beispiel der sog. Liefertreue die Bedeutung und Kraft industrieweiter Referenzmodelle wie SCOR zur Standardisierung und Optimierung unternehmensübergreifender Prozesse vom Lieferanten bis zum Kunden untersucht werden.
 

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1.1 Ausgangssituation A./Schnetzler Analyse Aufl Basis Best Practices Christopher 1998 correct Customer Commit Date D1 und D2 Datenintegration Definition Deliver Delivery Performance Detaillierung Determine Delivery Date Documentation Accuracy Durchlaufzeiten eigene Darstellung elektronische Entwicklungsstufen ERP-System von Dukorpus Geimer/Becker 2001 geplanten gesamte Supply Chain Geschäftsprozesse Grad der Übereinstimmung hierarchischen hohen Hrsg http://www.supply-chain.org Informations Informationsfluss Informationstechnologie Inputs Integration integrierten Kennzahlen Metrics Kernprozesse konnte Kooperation Kundenorientierung Kundenwunschtermin Leistungskennzahlen Level Lieferanten Lieferfähigkeit Lieferkette Lieferprozess D1 Liefertreue Logistikleistung Markt Messung Modell Monitoring on-time Online im Internet Optimierung Partnern der Supply Perfect Order Fulfillment Performance to Customer Piontek Planungsprozesse Poluha Produktstammdaten Prozess-Referenzmodell Prozesse Prozesselemente Prozesskategorien Referenzmodelle Rolle Kennzahlen SCOR SCOR-Modells Sennheiser Source standardisierten Steuerung Supply Chain Controllings Supply Chain Council Supply Chain Management Supply-Chain Council Supply-Chain Operations Reference-Model traditionellen Logistik überarb übergreifenden unserem Unternehmen unternehmensübergreifende vereinbarten Verfügbarkeitsprüfung Weber weltweit Wertschöpfungskette Wiederbeschaffungszeiten Wiendahl Wildemann Wunschtermintreue Ziele und Voraussetzungen Zielsetzung zunehmende Zuverlässigkeit

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